Top-Ökonomen warnen: AfD könnte Wirtschaftskrise auslösen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

17 Wochen vor

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23/01/2024
Foto: Shutterstock
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AfD-Politik bedroht Millionen Jobs.

Führende Ökonomen in Deutschland warnen vor den potenziellen wirtschaftlichen Folgen, sollte sich die AfD politisch durchsetzen. 

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), fordert die Wirtschaft auf, sich gegen Rechtsextremismus und die AfD zu positionieren. 

Er betont, dass die Vorstände in Unternehmen jetzt Farbe bekennen müssen und ihren Beschäftigten die möglichen Gefahren für ihre Jobs aufzeigen sollten. 

Fratzscher kritisiert, dass einige Unternehmen zwar mit gutem Beispiel vorangehen, anderen jedoch der Mut fehle, sich zu positionieren. Er warnt, dass Millionen Arbeitsplätze verloren gehen könnten, sollte sich die Politik der AfD durchsetzen. 

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), äußert sich ebenfalls besorgt über das Erstarken des Rechtsextremismus und dessen negative Auswirkungen auf die Unternehmen. 

Er betont die historische Verbindung zwischen Demokratie und Marktwirtschaft und die Notwendigkeit ihrer gemeinsamen Pflege. Unternehmen wie Edeka und die Kölner Brauerei zur Malzmühle haben bereits Stellung gegen Rechtsextremismus bezogen. 

Die Wirtschaft in Sachsen äußert sich besorgt über einen möglichen Imageschaden durch hohe AfD-Umfrageergebnisse, berichtet n-tv.