Unerwartete Wende: Migranten wählen AfD aus Protest

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Unzufriedenheit treibt Migranten zur AfD.

In Deutschland wählen einige Migranten, die schon lange im Land leben und sich eine erfolgreiche Existenz aufgebaut haben, paradoxerweise die AfD. 

Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt in der Unzufriedenheit mit der Asyl- und Migrationspolitik der Ampelregierung. 

Trotz der Furcht vor den Remigrationsplänen der AfD scheint die Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik bei einem Teil der Menschen mit Migrationshintergrund größer zu sein. 

Dies berichtet FOCUS online unter Berufung auf Gespräche mit zwei langjährig in Deutschland lebenden Migranten, die anonym bleiben möchten.

Die Betroffenen sehen ihre Wahl der AfD als Hilferuf und versichern, dass sie nicht allein mit ihrer Meinung stehen. 

Eine Umfrage von Infratest dimap bei der Landtagswahl in Hessen 2018 zeigte, dass 14 Prozent der wahlberechtigten Menschen mit Migrationshintergrund die AfD wählten. 

Die Gründe für die Attraktivität der AfD für Menschen mit ausländischen Wurzeln sind vielfältig und reichen von Kritik an der Migrationspolitik bis hin zu Unzufriedenheit mit anderen politischen Bereichen.