Vom Startbahn-Fauxpas zur Notlandung: Ein Flug nach Düsseldorf, der nie ankam

Geschrieben von Olivia Rosenberg

12 Wochen vor

|

26/02/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Die Hintergründe des Air Serbia-Vorfalls.

Ein dramatischer Vorfall ereignete sich am Flughafen in Belgrad, als ein Flugzeug der Air Serbia, das auf dem Weg zum Flughafen Düsseldorf war, beim Startversuch schwer beschädigt wurde.

Der Pilot des Flugzeugs hatte die Länge der Startbahn deutlich unterschätzt, was zu einem gefährlichen Überrollen des Bahnendes führte. 

Trotz der offensichtlichen Gefahr, die durch die Kollision mit einer Antenne des Flugleitsystems entstand und einen erheblichen Riss im Rumpf des Flugzeugs verursachte, setzte die Crew den Flug zunächst fort. 

Die Passagiere wurden lediglich darüber informiert, dass aus technischen Gründen eine Rückkehr zum Ausgangsort notwendig sei, ohne das wahre Ausmaß der Gefahr zu kennen. 

Erst nach der sicheren Landung in Belgrad wurde das volle Ausmaß des Schadens sichtbar, wie Der Westen berichtet.

Dieser Vorfall wirft ernsthafte Fragen bezüglich der Sicherheitsprotokolle und der Entscheidungsfindung im Cockpit auf. 

Während die Crew glücklicherweise in der Lage war, das Flugzeug sicher zu landen und somit eine größere Katastrophe verhindert wurde, zeigt der Vorfall deutlich die Risiken, die mit Fehleinschätzungen und mangelnder Kommunikation verbunden sind. 

Es ist ein Weckruf für die Luftfahrtindustrie, die Sicherheitsmaßnahmen und das Training der Crews zu überprüfen und zu verstärken, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden.