Von Trockenheit zu Überschwemmung: Deutschlands Wetterextreme

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Landwirtschaft im Klimawandel.

Nach mehreren Jahren extremer Trockenheit, die Deutschland, insbesondere den Osten und Norden des Landes, stark betroffen hat, ist nun laut Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) ein Ende dieser Dürreperiode in Sicht. 

Die sehr nassen Herbst- und Wintermonate haben dazu beigetragen, dass die Böden sich wieder mit Feuchtigkeit anreichern konnten.

"Die Dürre hat sich aufgelöst, das ist deutschlandweit eigentlich kein Problem mehr", erklärt Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors beim UFZ, gegenüber dem Tagesspiegel.

Seit 2018 hatten die extrem trockenen Böden bis in tiefere Schichten gravierende Schäden, vor allem im Wald, verursacht und zunehmend Diskussionen über die Versorgungssicherheit beim Thema Wasser angestoßen.

Die aktuelle Situation wird auch zum Anlass genommen, den Dürremonitor zu überprüfen, ein Berechnungsmodell für die Bodenfeuchte, nachdem einzelne Fehlerquellen offenbar geworden sind. 

Die flächendeckende Auflösung der Dürre ist eine gute Nachricht für die Wald-, Forst- und Wasserwirtschaft, und es wird erwartet, dass das Jahr 2024 für diese Bereiche relativ entspannt wird. 

Für die Landwirtschaft lässt sich eine solche Aussage allerdings nicht treffen, da die Sommerkulturen vom Niederschlag zwischen April und Oktober abhängen.