Ein massiver Wintereinbruch hat Hamburg in einen Ausnahmezustand versetzt.
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Schnee und Eis sorgen in der Hansestadt für erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Leben.
Besonders betroffen ist der Verkehr: Busse und S-Bahnen verkehren nur eingeschränkt, einzelne Linien fallen komplett aus oder halten nicht an allen Stationen.
Schulen bleiben geschlossen, Brücke gesperrt
Aus Sicherheitsgründen wurde der Schulbetrieb in ganz Hamburg eingestellt. Auch zentrale Verkehrsadern sind betroffen: Die für den Hafen wichtige Köhlbrandbrücke wurde gesperrt, da die Glätte ein hohes Unfallrisiko darstellt.
Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf lange Wartezeiten und Ausfälle einstellen.
Glätte-Chaos auch in Norddeutschland
Nicht nur Hamburg kämpft mit den Folgen des Winterwetters.
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In Niedersachsen und Schleswig-Holstein bleibt vielerorts der Unterricht ebenfalls aus. Glatte Straßen haben bereits zu schweren Unfällen geführt, bei denen auch Menschen ums Leben kamen.
Auf wichtigen Verkehrsachsen kommt es zu Vollsperrungen: Die Autobahn A2 ist im Raum Herford in Richtung Hannover nicht passierbar.
Auch die A71 in Thüringen wurde wegen gefährlicher Fahrbahnverhältnisse gesperrt.
Dramatischer Eiseinbruch
Besonders dramatisch verlief ein Vorfall auf einem zugefrorenen Gewässer: Ein zwölfjähriges Mädchen brach ins Eis ein und konnte gerettet werden, aber für ihren Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Behörden warnen weiterhin eindringlich vor unnötigen Wegen und bitten darum, gefrorene Seen und Teiche nicht zu betreten. Die Wetterlage bleibt angespannt.
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Quelle: Bild