Brot ist in Deutschland ein Grundnahrungsmittel und begleitet viele Menschen durch den ganzen Tag.
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Wer selbst backt oder bewusst einkauft, steht oft vor der Frage: Welche Variante ist aus gesundheitlicher Sicht sinnvoller – Hefeteig oder Sauerteig?
Was Sauerteig besonders macht
Sauerteig entsteht durch eine langsame Fermentation, bei der Milchsäurebakterien und natürliche Hefen aktiv sind.
Dieser Prozess dauert meist viele Stunden. Dadurch verändert sich unter anderem die Struktur der enthaltenen Eiweiße, was das Brot für manche Menschen leichter verdaulich macht – auch wenn es weiterhin Gluten enthält.
Nach Angaben der AOK führt die lange Gärung außerdem dazu, dass sogenannte Phytinsäure abgebaut wird.
Das hat den Vorteil, dass Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink vom Körper besser aufgenommen werden können.
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Typisch für Sauerteigbrot ist zudem seine längere Frischhaltung.
Mit etwa 240 bis 270 Kilokalorien pro 100 Gramm ist es etwas kalorienreicher, liefert dafür aber meist mehr Ballaststoffe und sorgt für ein anhaltenderes Sättigungsgefühl.
Die Eigenschaften von Hefebrot
Hefebrot wird mit zugesetzter Backhefe hergestellt und benötigt deutlich weniger Zeit zum Gehen. Das Ergebnis ist eine lockere, weiche Krume und ein eher milder Geschmack. Gerade im Alltag ist diese schnelle Zubereitung für viele ein Pluspunkt.
Laut dem Wissensportal Geo.de enthält Hefebrot – je nach Mehlsorte – unter anderem B-Vitamine, Eiweiß und Mineralstoffe.
Der Energiegehalt liegt meist zwischen 220 und 250 Kilokalorien pro 100 Gramm. Da die natürliche Säure fehlt, empfinden manche Menschen Hefebrot jedoch als weniger gut verträglich.
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Fazit: Eine Frage der Vorlieben
Beide Brotsorten haben ernährungsphysiologische Vorteile.
Während Sauerteig mit besserer Mineralstoffverfügbarkeit und längerer Sättigung punktet, überzeugt Hefebrot durch seine schnelle Herstellung und lockere Konsistenz.
Welche Variante die bessere Wahl ist, hängt letztlich von individuellen Bedürfnissen und Geschmack ab.
Quellen: AOK; Geo.de, Bunte