Das Schadstoffproblem bei Fischstäbchen: Viele Fischstäbchen fallen bei Stiftung Warentest durch

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Fischstäbchen im Test.

Eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass viele Fischstäbchen auf dem deutschen Markt mit Schadstoffen belastet sind. 

Die Experten der Stiftung hatten insgesamt 19 Fischstäbchen-Produkte unter die Lupe genommen und festgestellt, dass elf davon ein Problem mit Schadstoffen aufweisen. 

Diese Schadstoffe stammen aus dem Öl, mit dem die Hersteller die Panade frittieren. Besonders chemische Ester-Verbindungen (3-MCPD), die über den in der EU erlaubten Werten liegen, führten zu Punktabzügen. 

Trotz dieser Problematik erhielten zwei Produkte das Gesamturteil "gut" – die Fischstäbchen von Frosta und die vom Bio-Anbieter Alnatura, wie auf Spiegel berichtet.

Die Frosta-Stäbchen, die pro Kilogramm 8,90 Euro kosten, und die Alnatura-Stäbchen für 16 Euro je Kilogramm, zeigten, dass eine bessere Bewertung in der Kategorie Schadstoffe möglich ist, auch wenn beide nur eine "befriedigende" Bewertung in dieser Kategorie erzielten. 

Die Untersuchung umfasste neben elf klassischen Fischstäbchen-Produkten auch vier Backfischstäbchen sowie vier vegane Alternativen. 

Die Tester bemängelten neben den Schadstoffproblemen auch Geschmacks- und Konsistenzmängel bei vielen Produkten und stellten fest, dass den veganen Alternativen der charakteristische Fischgeschmack fehlt.