Haferflocken stehen für viele Menschen sinnbildlich für einen ausgewogenen Start in den Tag.
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Sie liefern Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß sowie wichtige Mineralstoffe.
Doch ob das Frühstück tatsächlich beim Abnehmen hilft oder lange satt macht, hängt stark von der Zubereitung ab.
Warum Haferflocken nicht immer satt machen
Obwohl Hafer als gesund gilt, kann er schnell zur Kalorienfalle werden.
Das passiert vor allem dann, wenn Portionsgrößen falsch eingeschätzt oder stark verarbeitete Produkte verwendet werden.
Auch scheinbar harmlose Extras summieren sich oft unbemerkt.
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Fertigmischungen: Bequem, aber problematisch
Vorgefertigte Haferprodukte enthalten häufig Zucker, Aromen oder andere Zusätze.
Diese können dazu führen, dass das Sättigungsgefühl schneller nachlässt.
Für ein cremiges Porridge reichen einfache Haferflocken und Flüssigkeit völlig aus.
Die richtige Menge finden
Im trockenen Zustand wirken Haferflocken wenig sättigend, doch beim Quellen vergrößert sich ihr Volumen deutlich.
Für viele Menschen sind etwa 40 bis 50 Gramm ausreichend. Wer langsam isst, gibt dem Körper Zeit, das Sättigungsgefühl zu registrieren.
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Obst ja – aber mit Bedacht
Frisches Obst wie Äpfel oder Beeren ergänzt Haferflocken sinnvoll.
Es liefert Ballaststoffe, Volumen und natürliche Süße, ohne viele Kalorien beizusteuern.
So kann die Hafermenge oft reduziert werden.
Vorsicht bei Toppings und Extras
Nüsse, Trockenfrüchte oder Granola gelten als gesund, enthalten aber viel Energie.
Kleine Mengen reichen aus, um Geschmack zu liefern, ohne die Kalorienbilanz stark zu erhöhen.
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Eiweiß und Flüssigkeit nicht vergessen
Proteinquellen wie Joghurt, Quark oder Nussmus verlängern die Sättigung.
Auch Milch oder pflanzliche Alternativen sind sinnvoller als Wasser, da sie Geschmack und Nährstoffe liefern.
Quelle: Bunte