Brennnesseljauche selbst herstellen: Ein natürlicher Dünger für Ihren Garten

Geschrieben von Olivia Rosenberg

6 Wochen vor

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12/04/2024
Foto: Shutterstock
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So nutzen Sie Brennnesseln effektiv.

Brennnesseln werden oft als lästiges Unkraut betrachtet, doch sie bieten auch eine hervorragende Möglichkeit, einen natürlichen und wirksamen Dünger herzustellen: die Brennnesseljauche. 

Diese kann leicht selbst angefertigt werden und ist eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Düngemitteln. 

Laut myHOMEBOOK ist die Herstellung von Brennnesseljauche nicht nur einfach, sondern auch eine effektive Methode, um den Pflanzen im Garten zu einem gesunden Wachstum zu verhelfen.

Zur Herstellung der Jauche werden Brennnesseln benötigt, die man in der Regel leicht in Gärten, Wäldern oder an Feldwegen finden kann. 

Die Stängel sollten etwa 20 Zentimeter lang sein und vorsichtig mit Handschuhen und langer Kleidung abgeschnitten werden, um Hautkontakt zu vermeiden. 

Die geschnittenen Pflanzen werden dann in einem großen Behälter, vorzugsweise aus Holz oder Kunststoff, mit Regenwasser bedeckt. 

Der Gärungsprozess, der zwischen zwei und vier Wochen dauert, beginnt kurz nachdem die Brennnesseln eingeweicht wurden. 

Während dieser Zeit sollte die Jauche täglich umgerührt oder geschüttelt und regelmäßig belüftet werden, um eine ordnungsgemäße Fermentation zu gewährleisten.

Ein sonniger Platz beschleunigt die Gärung, und es ist ratsam, den Behälter so zu platzieren, dass der starke Geruch, der während des Prozesses entsteht, nicht störend wirkt. 

Um den Geruch zu mildern, kann man Steinmehl oder Lavendel in die Jauche geben. Nach Abschluss der Gärung wird die Jauche durchgesiebt und ist bereit zum Einsatz als Dünger. Die Reste der Brennnesseln können kompostiert werden.

Die fertige Brennnesseljauche sollte verdünnt verwendet werden, besonders bei jungen Pflanzen und Setzlingen, um Verbrennungen zu vermeiden. 

Ein Mischungsverhältnis von einem Teil Jauche zu zehn Teilen Wasser ist für die meisten Pflanzen geeignet, während empfindlichere Pflanzen ein Verhältnis von einem zu zwanzig benötigen.