Waschtag ist für viele schon stressig genug – doch wenn Bettwäsche auf dem Programm steht, wird’s richtig ungemütlich. Denn die großformatigen Laken und Bezüge passen weder ordentlich in die Waschmaschine noch lassen sie sich platzsparend auf dem Wäscheständer unterbringen. Schnell ist das ganze Gestell blockiert, während die restliche Wäsche klamm bleibt. Doch ein einfacher Perspektivwechsel kann genau das verhindern, so die Zeitung Freundin.
Statt das Bettlaken wie gewohnt über den Wäscheständer zu werfen, lohnt sich ein anderer Ansatz: das „hängemattenartige“ Aufhängen. Dabei wird der kurze Rand des Laken an einer Seite des Wäscheständers mit Wäscheklammern befestigt. Das restliche Tuch zieht man anschließend unter dem Gestell hindurch und fixiert es an der gegenüberliegenden Seite – ebenfalls mit Klammern. So hängt das Bettlaken wie eine breite Hängematte unter dem Gitter, ohne dabei den Boden zu berühren.
Der Clou: Die Fläche über dem Laken bleibt komplett frei und kann wie gewohnt für T-Shirts, Hosen oder Socken genutzt werden. Wer ein besonders langes Bettlaken hat, kann die seitlichen Stoffbahnen zusätzlich an den Querstreben des Gestells fixieren – das verhindert das Herunterhängen und sorgt für besseren Luftaustausch beim Trocknen.
Diese Methode spart nicht nur Platz, sondern auch Zeit. Denn anders als bei herkömmlichem Aufhängen bleibt die darunterliegende Kleidung trocken, da nichts mehr verdeckt wird. Und wer keinen Trockner besitzt, wird diesen kleinen Haushaltskniff besonders zu schätzen wissen.
Übrigens: Experten empfehlen, Bettwäsche alle zwei Wochen zu wechseln – bei starkem Schwitzen, Allergien oder Krankheit sogar wöchentlich. Umso besser also, wenn der Waschtag nicht zum Raumproblem wird.