So wird Ihr Rasen wieder trocken: 6 einfache Methoden gegen Staunässe

Amalie L.

22 Stunden vor

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02/04/2025
Haus und Garten
Foto: Shutterstock
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Nasser und matschiger Garten? Hier sind 6 einfache Möglichkeiten, um das Wasser loszuwerden und Ihren Rasen zu retten.

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Wir bekommen immer mehr Regen – und das macht sich in den Gärten bemerkbar.

Ein Rasen, der ständig nass oder überflutet ist, kann schnell frustrierend werden.

Zum Glück können Sie selbst etwas dagegen unternehmen.

Hier finden Sie sechs einfache – und mehr oder weniger aufwendige – Methoden, um Ihren Rasen zu entwässern, damit Sie nicht jedes Mal in Pfützen springen müssen, wenn Sie in den Garten gehen.

1. Löcher in den Boden stechen

Eine schnelle und einfache Lösung besteht darin, mit einer Grabegabel oder einem Spaten Löcher in den Boden zu stechen. Das hilft dem Wasser, besser einzusickern – und auch die Graswurzeln freuen sich über etwas Luft.

Das funktioniert am besten bei kleineren Wasserproblemen. Wenn der Boden sehr verdichtet ist oder viel Wasser steht, reicht das allein meist nicht aus.

2. Drainagerohre verlegen

Wenn sich richtig große Wasserlachen bilden, sollten Sie in Erwägung ziehen, Drainagerohre zu verlegen.

Diese leiten das Wasser ab und sind in den meisten Baumärkten erhältlich. Alternativ können Sie mit einem Erdbohrer Löcher machen, diese mit Kies füllen – und anschließend die Grassoden ordentlich wieder auflegen.

3. Eine Rigole (Versickerungskiste) anlegen

Eine Rigole ist eine Art „Wasserkiste“, die in die Erde eingegraben und mit Steinen gefüllt wird. Sie dient als temporärer Sammelplatz für Regenwasser.

Praktisch – aber denken Sie daran: Eventuell benötigen Sie eine Genehmigung von Ihrer Gemeinde, bevor Sie losgraben.

4. Durstige Bäume und Sträucher pflanzen

Manche Pflanzen sind echte Wasserschlucker – und können helfen, überschüssiges Wasser aufzunehmen.

Ein großer Birkenbaum kann bis zu 250 Liter Wasser pro Tag verdunsten!

Gute Optionen für den Garten sind u.a. Birke, Weide, Erle, Katsurabaum, Flieder, Schwarzerle und Felsenbirne.

5. Ein Regenbeet oder einen kleinen Gartenteich anlegen

Ein Regenbeet ist ein bepflanztes Beet, in das Wasser von Dach oder Pflasterflächen geleitet wird und dort langsam versickern kann.

Es sieht schön aus und hilft der Umwelt.

Geeignete Pflanzen sind z. B. Storchschnabel, Taglilien, Blutweiderich und Minze.

Alternativ können Sie auch einen Versickerungsteich anlegen – aber auch hier gilt: Prüfen Sie vorher, ob Sie eine Genehmigung benötigen.

6. Den Boden tiefgründig lockern

Beim sogenannten „Grubbern“ wird der Boden tief gelockert, damit das Wasser besser versickern kann.

Das erfordert etwas mehr Aufwand – und eventuell den Einsatz einer Maschine – kann aber notwendig sein, wenn Ihr Garten schon länger unter Wasser steht.

Darum wird Ihr Rasen nass:

Es gibt mehrere Gründe, warum das Wasser nicht abfließt:

  • Ihr Boden enthält viel Lehm

  • Der Rasen liegt in einer Senke

  • Das Grundwasser steht hoch

  • Der Boden wurde durch schwere Maschinen verdichtet

Der Artikel basiert auf Informationen aus die Zeitung Idényt.