Er verteidigte seine Anwesenheit auch, indem er auf seine umfangreichen Investitionen im Profisport verwies.
Die Teilnahme an einer hochkarätigen Party scheint normalerweise eine harmlose Art zu sein, mit Gleichgesinnten zu feiern.
Doch wenn die Gästeliste die polarisierendsten Figuren der Politik umfasst, kann ein vergnüglicher Abend schnell zu einem PR-Albtraum werden. Ein prominenter Tech-Gründer lernt diese Lektion nun auf die harte Tour.
Unter starkem Beschuss
Alexis Ohanian, der Ehemann der Tennislegende Serena Williams, gesellte sich kürzlich bei einer speziellen White-House-Veranstaltung zu einer Riege von Prominenten.
Die Veranstaltung kombinierte eine energiegeladene UFC-Kampfnacht mit einer Feier zu Donald Trumps 80. Geburtstag.
Das hochkarätige Treffen löste schnell eine massive öffentliche Gegenreaktion aus. Fans und Kritiker kritisierten die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens scharf für ihre Unterstützung, was mehrere berühmte Anwesende dazu zwang, Erklärungen zur Verteidigung ihrer Entscheidungen abzugeben.
Ohanian war der jüngste Prominente, der sein Schweigen brach, nachdem Kameras ihn in der Arena eingefangen hatten. Der Internetunternehmer eilte zu den sozialen Medien, um sein Image zu bereinigen und sein plötzliches Erscheinen zu erklären.
Reaktion auf Beleidigungen
Der Tech-Investor nutzte sein persönliches Konto auf X, um sich zu einer massiven Kontroverse zu äußern, die während der Kämpfe ausbrach. Ein Käfigkämpfer löste Empörung aus, indem er eine üble Beleidigung gegen eine ehemalige First Lady schleuderte.
„Viele Leute bitten mich um einen Kommentar: Ja, die Beleidigung des Kämpfers über die ehemalige First Lady Michelle Obama war abscheulich und unangemessen“, postete Ohanian.
Er gab an, er habe die beleidigenden Kommentare vollständig verpasst, weil er den Veranstaltungsort frühzeitig verlassen habe. Der Tech-Gründer äußerte Erleichterung darüber, dass UFC-Chef Dana White sich schließlich gegen die Rhetorik des Kämpfers aussprach.
Verteidigung seiner Bilanz
Ohanian verteidigte seine Anwesenheit auch, indem er auf seine umfangreichen Investitionen im Profisport verwies. Als Eigentümer von fünf Profiteams und einer Sportliga bestand er darauf, dass die Reise ausschließlich geschäftlicher Natur war.
Er erinnerte Kritiker an seine lange Geschichte im Kampf gegen Internet-Toxizität. Vor Jahren trat er von seiner Führungsposition bei einer großen Social-Media-Plattform zurück, um gegen Online-Mobbing zu protestieren.
„Zur Einordnung: Ich bin aus Protest von Reddit (dem Unternehmen, das ich mitgegründet und über ein Jahrzehnt lang aufgebaut habe), um es gezielt dazu zu drängen, Gemeinschaften für Hass und Gewalt auf der Website einzudämmen“, erklärte Ohanian.
Quellen: X, Reddit