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Angriffspause im Winter? Trump spricht von Zusage Putins

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Die Ukraine zeigt vorsichtige Hoffnung nach Trumps Aussage.

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In der Ukraine wächst mitten im Winter die Hoffnung auf eine kurze Entlastung. Eine Aussage von US-Präsident Donald Trump sorgt für Aufmerksamkeit, doch belastbare Bestätigungen fehlen. Die militärische Realität bleibt widersprüchlich.

Während diplomatische Signale diskutiert werden, steht für viele Ukrainer weiterhin die Versorgung mit Strom und Wärme im Mittelpunkt.

Energie unter Druck

Russische Angriffe auf Kraftwerke haben die Energieversorgung der Ukraine stark beeinträchtigt. Nach Angaben der ukrainischen Regierung sind Ausfälle in mehreren Regionen gemeldet worden, darunter Kyjiw, Odesa und Charkiw, wie CNN berichtet.

Gerade bei anhaltendem Frost gilt die Energieinfrastruktur als zentral für das zivile Überleben. Seit Beginn des Krieges gelten Angriffe auf die Energieinfrastruktur als Teil der russischen Kriegsführung.

Vor diesem Hintergrund wird jede Aussicht auf eine Angriffspause in der Ukraine besonders aufmerksam verfolgt.

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Aussage aus Washington

US-Präsident Donald Trump erklärte laut CNN, er habe den russischen Präsidenten Wladimir Putin gebeten, Angriffe auf große ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. Putin habe dem zugestimmt.

Trump begründete seinen Vorstoß mit den extremen Winterbedingungen. Details zu Zeitpunkt oder Form des Gesprächs nannte er nicht.

Reaktion der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte positiv auf Trumps Äußerung. Auf X schrieb er: „Danke, Präsident Trump“, und betonte, die Stromversorgung sei „eine Grundlage des Lebens“.

Selenskyj verwies laut CNN darauf, dass bei Gesprächen zwischen US-, ukrainischen und russischen Vertretern in Abu Dhabi bereits über eine zeitlich begrenzte Deeskalation gesprochen worden sei.

Die Ukraine erwarte nun, dass möglichen Zusagen auch Taten folgen.

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Unklare Signale aus Moskau

Aus dem Kreml kamen bislang keine konkreten Zusagen. Sprecher Dmitri Peskow sagte zu entsprechenden Fragen lediglich: „Nein, dazu kann ich mich im Moment nicht äußern“, wie CNN berichtet.

Gleichzeitig meldete die ukrainische Luftwaffe neue russische Angriffe mit Raketen und Drohnen. Ob dabei gezielt Städte oder Energieanlagen getroffen wurden, blieb offen.

Frühere Versuche, die Kämpfe zeitweise auszusetzen, haben sich als wenig stabil erwiesen. In mehreren Phasen des Krieges kam es trotz angekündigter Pausen weiterhin zu Angriffen, wobei sich beide Seiten gegenseitig Verstöße vorwarfen.

Quelle: CNN

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