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CIA warnt: Putin könnte NATO in den kommenden Wochen angreifen

CIA warnt: Putin könnte NATO in den kommenden Wochen angreifen
Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Ein schwer bewaffnetes russisches Kriegsschiff ist bis an den Rand einer deutschen Insel gefahren.

Wenn ein Land bereits einen kräftezehrenden Krieg führt, gehen Außenstehende davon aus, dass es sich keinen zweiten leisten kann. Militärplaner wissen jedoch, dass man sich nicht auf diese hoffnungsvolle Logik verlassen sollte. Eine plötzliche Bewegung auf dem Wasser deutet darauf hin, dass sich die globale Konfliktkarte bald erweitern könnte.

Die Lage sondieren

Jahrelang fühlten sich viele europäische Staats- und Regierungschefs in dem Glauben sicher, dass Moskau in der Ukraine feststeckte. Sie gingen davon aus, dass der Kreml keine Energie übrig hatte, um seine anderen Nachbarn zu behelligen.

Diese beruhigende Annahme zerfällt rapide. Amerikanische Geheimdienstmitarbeiter warnten kürzlich, dass russische Streitkräfte innerhalb weniger Wochen einen direkten Angriff auf ein NATO-Mitglied starten könnten.

Die Central Intelligence Agency (CIA) glaubt, dass die Regierung das Militärbündnis testen will, wie der Daily Express berichtet. Diese Warnung geht einher mit einer sehr sichtbaren Demonstration von Seemacht.

Laut The Telegraph ist ein schwer bewaffnetes russisches Kriegsschiff bis an den Rand einer deutschen Insel in der Ostsee gefahren.

Fortgeschrittene maritime Bedrohungen

Bei dem fraglichen Schiff handelt es sich um die Admiral Kasatonov. Verteidigungsexperten stufen sie als eines der modernsten Schiffe der gesamten russischen Flotte ein.

Es ist definitiv kein gewöhnliches Küstenpatrouillenboot. Die Fregatte ist mit gefährlicher Hardware ausgestattet und führt nuklearfähige Hyperschallraketen, Langstrecken-Angriffswaffen und fortschrittliche U-Boot-Jagdausrüstung mit sich.

Die Verlegung eines erstklassigen Kriegsschiffs durch eine so belebte europäische Handelsroute sendet eine laute Botschaft an die westlichen Hauptstädte. Doch maritime Bedrohungen sind nur ein Teil der wachsenden Sicherheitsprobleme.

Unbenannte Geheimdienstquellen berichten, dass Moskau versteckte Militäreinrichtungen nahe der ukrainischen Grenze errichtet. Diese Zentren sollen angeblich Angriffsdrohnen produzieren, die tief in das NATO-Gebiet vordringen können.

Spannungen um die Schattenflotte

Gleichzeitig kochen die diplomatischen Spannungen in den globalen Handelsschifffahrtsrouten hoch. Frankreich und Großbritannien haben kürzlich mehrere Frachtschiffe beschlagnahmt, die zur russischen Schattenflotte gehören.

Diese undurchsichtigen Schiffe fahren unter zufälligen ausländischen Flaggen. Sie sollen Berichten zufolge massive Ölmengen transportieren, um der Regierung zu helfen, strenge internationale Sanktionen zu umgehen.

Die anhaltenden Schiffsbeschlagnahmungen haben im Kreml ernsthafte Wut ausgelöst. Der russische Präsident Wladimir Putin drohte im Gegenzug offen europäischen Schiffen.

Der Staatschef bezeichnete die westlichen Marineaktionen als völlig illegal. „Das ist nichts als Piraterie und Raub. Wenn dies geschieht, werden wir gezwungen sein, in gleicher Weise zu reagieren … [Russland kann Vergeltung üben] in jedem Bereich, wo wir es für notwendig und angemessen halten“, sagte Putin.

Quellen: Daily Express, The Telegraph, CIA, US Intelligence