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Ukraine macht Boden gut: Russland verzeichnet im Juli massive Verluste von über 40.000 Militärangehörigen

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Der enorme Verlust an Menschenleben und Land wendet das Blatt des Krieges kurz vor dem Winter.

Als Russland im Jahr 2022 seine umfassende Invasion der Ukraine begann, erwartete Wladimir Putin, dass sie nur wenige Monate dauern würde.

Er hatte nicht damit gerechnet, dass der Krieg über vier Jahre später immer noch wüten würde.

Und er sah sicherlich nicht voraus, dass sein Militär im Juli 2026 einen der brutalsten und blutigsten Monate des Krieges erleiden würde. Doch genau das geschah.

Ein verlustreicher Juli

Die russischen Militärverluste erreichten im vergangenen Monat einen neuen Höchststand. Die New York Post berichtete, dass Moskau allein im Juli 42.860 Militärangehörige verloren habe, die entweder getötet oder verwundet worden seien; dies geht aus Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums hervor.

Dies stellt den höchsten monatlichen Verlust für das russische Militär seit Januar 2025 dar. Die gesamten russischen Verluste seit der umfassenden Invasion im Jahr 2022 nähern sich nun rasch der Marke von 1,5 Millionen Soldaten.

Moskau steht unter wachsendem Druck, die gefallenen Truppen zu ersetzen. Um diese wachsenden Lücken zu füllen, haben Militärrekrutierer zu aggressiven Taktiken gegriffen.

Hilfe aus dem Ausland

Personalengpässe haben den Kreml dazu veranlasst, verstärkt Unterstützung von ausländischen Verbündeten zu suchen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte im August, dass Moskau plane, weitere 30.000 bis 50.000 nordkoreanische Truppen einzusetzen, um die Verluste auszugleichen.

Diese Kräfte geraten in einen Fleischwolf und in einen aussichtslosen Kampf. Russische Stellungen im Osten und Süden haben begonnen, unter dem Druck nachzugeben.

Rückeroberung verlorenen Bodens

Während die russischen Streitkräfte ihren desaströsesten Monat seit langer Zeit erlebten, gelang es ukrainischen Truppen, entlang der südlichen Frontlinie vorzurücken. Satellitenbilder zeigen, dass Kiew fast 780 Quadratkilometer Land zurückerobert hat.

Soldaten, die für die Ukraine kämpfen, brachten bei diesem Vorstoß 26 besetzte Siedlungen wieder unter ukrainische Kontrolle. Im südöstlichen Teil der Ukraine drängten Militäreinheiten die russischen Streitkräfte um mehr als 11 Kilometer zurück.

Dies markiert den größten territorialen Vormarsch der Ukraine seit über einem Jahr.

Diese taktischen Siege für die Ukraine beweisen, dass der konstante Druck und die neuen Drohnen- und Verteidigungstechnologien wirken. Dies ist besonders wichtig für den bevorstehenden Winter, in dem Russland für seine verheerenden Angriffe und Bodenoffensiven bekannt ist.