Ein Ausländer, der verdächtigt wird, einen Drohnenangriff in Moskau geplant zu haben, wurde von russischen Sicherheitsdiensten nahe der Grenze zu Norwegen festgenommen.
Der russische Inlandsgeheimdienst hat einen Ausländer festgenommen, der verdächtigt wird, einen Angriff in Moskau geplant zu haben. Die Behörden behaupten, die Person habe auf Befehl ukrainischer Geheimdienste gehandelt. Die Festnahme erfolgte in der Region Murmansk, als der Verdächtige versuchte, die Grenze zu überqueren.
Durchführung von Aufklärung in Moskau
Der Verdächtige reiste angeblich in die Hauptstadt, um Informationen zu sammeln. Laut einem Bericht von Meduza startete die Person eine Drohne an einem Bahnhof, um Aufklärung zu betreiben. Die Überwachung richtete sich gegen Güterzüge, die Ölprodukte transportierten, und Verwaltungsgebäude.
Nach dieser Operation flog der Verdächtige in die Region Murmansk. Die Person plante, Russland durch Überquerung der Grenze nach Norwegen zu verlassen. Die Behörden nahmen den Verdächtigen wegen Verstoßes gegen die Einreisebestimmungen fest.
Der Sicherheitsdienst veröffentlichte ein Video mit der festgenommenen Person. Wie von Meduza berichtet, spricht der Verdächtige Russisch und beansprucht Expertise in den Bereichen Drohnen, künstliche Intelligenz und Robotik. Der Verdächtige gab an, sich für den Beitritt zu den ukrainischen Territorialverteidigungskräften beworben zu haben.
Verbindungen zu ukrainischen Organisationen
Der Inhaftierte gab zu, Gruppen kontaktiert zu haben, die mit der Ukraine verbündet sind. Die Person nutzte die Messaging-Anwendung Telegram, um diese Kommunikation aufzubauen. Diese Interaktionen fanden Berichten zufolge zwischen 2023 und 2026 statt.
Die Behörden betrachten diese Kontakte als Beweis für eine koordinierte Verschwörung. Beamte behaupten, der Verdächtige habe Anweisungen direkt vom ukrainischen Geheimdienst erhalten. Der geplante Angriff zielte darauf ab, die Logistik innerhalb der Hauptstadt zu stören.
Diese Inhaftierung ist Teil eines umfassenderen Vorgehens des Sicherheitsdienstes. Die Behörde überwacht weiterhin Personen mit Verbindungen zu ukrainischen Organisationen. Verdächtige müssen sich wegen Terrorismus und Grenzverletzungen verantworten.
Aufdeckung weiterer Drohnenpläne
Der Sicherheitsdienst gab auch Informationen über eine separate Operation preis. Laut Meduza nahmen die Behörden im Juni acht Personen wegen der Planung eines separaten Angriffs fest. Diese Gruppe richtete sich gegen ein Verteidigungsunternehmen in der Region Moskau.
Die Gruppe plante, bei ihrer Operation 35 Drohnen einzusetzen. Beamte gaben an, diese Geräte seien mit Sprengstoff ausgestattet gewesen. Laut dem FSB wurde der Sprengstoff aus der Europäischen Union nach Russland geschmuggelt.
Diese Vorfälle unterstreichen den Einsatz unbemannter Fahrzeuge bei geplanten Angriffen. Die Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen rund um Verteidigungsanlagen erhöht. Die Behörden betonen, dass sie diese Bedrohungen aktiv neutralisieren.