Moskau brennt zum zweiten Mal diese Woche.
Die Ukraine hat ihre Drohnenkampagne erneut direkt in die russische Hauptstadt getragen und dabei einen wichtigen Energieknotenpunkt getroffen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Operation am Donnerstag in den sozialen Medien und gab bekannt, dass Kiews Streitkräfte die Moskauer Ölraffinerie angegriffen hätten.
Die Raffinerie soll schätzungsweise 40 % des in Moskau verbrauchten Kraftstoffs produzieren, und der Angriff markiert das zweite Mal innerhalb einer Woche, dass Drohnen diese Raffinerie getroffen haben.
Ukrainischen Berichten zufolge zielte die Operation auch auf Russlands südliche Region Rostow und besetzte Gebiete ab. Kiew bezeichnete die Aktion als notwendigen Schritt.
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Die Kriegsmaschine treffen
Selenskyj nutzte die sozialen Medien, um die wachsende Reichweite seines Militärs hervorzuheben.
„Unsere Langstrecken-Sanktionen erreichten erneut die Moskauer Region: Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurde die Moskauer Ölraffinerie getroffen“, schrieb er.
Er betonte, dass die Angriffe direkt die Systeme trafen, die die anhaltende Invasion ermöglichen.
„Dies ist eine völlig faire Antwort auf russische Angriffe auf unsere Städte und Gemeinden und ein weiteres wichtiges Ergebnis der Arbeit unserer Soldaten gegen Einrichtungen, die die russische Kriegsmaschine unterstützen“, sagte Selenskyj.
Der Kreml räumte ein, dass ein massiver Schwarm unbemannter Fluggeräte die Region während eines dreistündigen nächtlichen Angriffs ins Visier genommen habe.
Russische Medien berichteten von Bränden in der Raffinerie und in Einkaufszentren, während ein separates Öldepot in Rostow brannte. Kiew setzt diese Angriffe zunehmend ein, um die Kosten des Krieges für Moskau zu erhöhen.
Drängen auf Frieden
Selenskyj dankte den ukrainischen Sicherheitskräften und Drohnenbrigaden für den Erfolg.
„In diesen Tagen haben alle unsere Partner die Präzision und Effektivität unserer Mittelstreckenangriffe und Langstrecken-Sanktionen festgestellt“, sagte er.
Die ukrainische Regierung hofft, dass dieser Druck den Kreml zu Verhandlungen bewegen wird. Als sich der Rauch verzogen hatte, richtete Selenskyj einen direkten Appell an Russland.
„Es ist Zeit, dass der Krieg endet, und Russland muss die notwendigen Schritte in Richtung Diplomatie unternehmen.“
