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Nordkorea hat seine Verfassung geändert – nun kann ein einziges Ereignis automatisch einen nuklearen Gegenschlag auslösen

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Angeblich haben die jüngsten Ereignisse im Iran Pjöngjang zu dieser Änderung veranlasst.

Die Änderung der Verfassung Nordkoreas ist nicht unbedingt eine internationale Nachricht, doch wenn diese Änderung die Möglichkeit eines Atomwaffenschlags gegen ein anderes Land beinhaltet, ist dies bemerkenswert.

Wie The Telegraph berichtet, hat Nordkorea seinen Rechtsrahmen geändert, um einen automatischen Atomwaffenangriff zu gewährleisten, falls ausländische Kräfte den Staatschef Kim Jong-un ermorden sollten.

Die politische Neuausrichtung folgt auf jüngste Angriffe im Iran, bei denen der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei getötet wurde.

Gesetzgeber in Nordkorea genehmigten die umfassende Überarbeitung während einer Versammlung im März. Der südkoreanische Nationale Nachrichtendienst (NIS) informierte Beamte kürzlich über die Aktualisierung.

Das überarbeitete Dokument legt erschreckende neue Regeln fest. Es heißt darin: „Wird das Kommando- und Kontrollsystem über die Atomstreitkräfte des Staates durch Angriffe feindlicher Kräfte in Gefahr gebracht … so wird ein Atomwaffenschlag automatisch und unverzüglich ausgeführt.“

Beobachtung aus der Ferne

Die Zerstörung der iranischen Führungsebene hat die isolierte Nation sichtlich erschüttert. Professor Andrei Lankov von der Kookmin University erläuterte die Dringlichkeit hinter dem neuen Gesetz.

„Dies mag schon zuvor Politik gewesen sein, doch nun, da es in der Verfassung verankert ist, hat es eine zusätzliche Bedeutung erhalten“, sagte Lankov gegenüber The Telegraph.

„Der Iran war der Weckruf“, fügte er hinzu. „Nordkorea sah die bemerkenswerte Effizienz der US-israelischen Enthauptungsangriffe, die den Großteil der iranischen Führung sofort eliminierten, und sie müssen nun verängstigt sein.“

Einen ähnlichen Schlag in Pjöngjang durchzuführen, bleibt unglaublich schwierig. Die Regierung weigert sich schlichtweg, ihre Grenzen zu öffnen.

Waffen gen Süden gerichtet

Unterdessen verlegt das Militär schwere konventionelle Waffen an die südliche Grenze. Die offizielle Korean Central News Agency berichtete, dass Kim eine neue selbstfahrende Haubitze inspiziert habe.

Staatliche Medien behaupten, die Artillerie reiche über knapp 60 Kilometer. Diese beeindruckende Reichweite bringt das dicht besiedelte Zentrum Seouls direkt ins Fadenkreuz.

Kim lobte die Waffen. Die Nachrichtenagentur zitierte ihn mit den Worten, die Hardware werde „erhebliche Veränderungen und Vorteile für die Bodenoperationen unseres Militärs bieten“.

Quellen: Südkoreas Nationaler Nachrichtendienst, Kookmin-Universität, Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur, The Telegraph