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Putin bietet Trump geheimen Deal an: Ukraine-Unterstützung fallen lassen und Russland reduziert Iran-Geheimdienstinformationen

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Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Friedensgespräche zwischen Russland, den Vereinigten Staaten und der Ukraine sind ins Stocken geraten.

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Der eskalierende Konflikt im Iran hat Aufmerksamkeit, Ressourcen und den politischen Fokus von Verhandlungen abgezogen, was Befürchtungen aufkommen lässt, dass die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine an Schwung verlieren.

Vor diesem Hintergrund kommen neue Details darüber ans Licht, was hinter verschlossenen Türen besprochen wurde.

Geheimer Vorschlag

Russland soll den Vereinigten Staaten einen umstrittenen Deal angeboten haben, der sowohl den Iran als auch die Ukraine betrifft, so Politico unter Berufung auf Digi24.

Der Vorschlag beinhaltete, dass Moskau den Austausch sensibler Geheimdienstinformationen mit Teheran einstellen würde, wenn Washington seine eigene Geheimdienstunterstützung für die Ukraine einstellt.

Zwei mit den Gesprächen vertraute Quellen sagten, das Angebot sei von dem russischen Gesandten Kirill Dmitrijew während eines Treffens in Miami mit den Trump-Verbündeten Steve Witkoff und Jared Kushner vorgelegt worden.

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Die Vereinigten Staaten lehnten den Vorschlag ab, sagten die Quellen, die aufgrund der Sensibilität der Gespräche anonym bleiben wollten.

Dementi und Reaktion

Nach dem Bericht dementierte Dmitrijew die Behauptungen und nannte sie falsch.

Der angebliche Vorschlag hat jedoch europäische Beamte alarmiert, die befürchten, dass dies ein Versuch Moskaus sein könnte, die USA und ihre Verbündeten zu spalten.

Ein EU-Diplomat bezeichnete die Idee als „skandalös“.

Die Bedenken kommen zu einer Zeit angespannter transatlantischer Beziehungen, mit der Befürchtung, dass separate US-Russland-Deals Europa ins Abseits drängen könnten.

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Zunehmende Spannungen

US-Präsident Donald Trump hat kürzlich NATO-Verbündete wegen ihrer Zurückhaltung kritisiert, eine stärkere Rolle in der Sicherheit des Nahen Ostens zu übernehmen.

Er bezeichnete sie als „Feiglinge“ und warnte: „Wir werden uns erinnern!“

Unterdessen erklärte der Kreml, dass die von den USA vermittelten Friedensgespräche über die Ukraine „ausgesetzt“ wurden.

Beamte sagen, dass mehrere russische Vorschläge in Bezug auf den Iran von Washington abgelehnt wurden.

Geheimdienstliche Einsätze

Das Problem unterstreicht die wachsende Bedeutung des Austauschs von Geheimdienstinformationen im Ukraine-Krieg.

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Die Vereinigten Staaten versorgen Kiew weiterhin mit wichtigen Geheimdienstinformationen, auch nachdem sie andere Formen militärischer und finanzieller Unterstützung reduziert haben.

Russland hat unterdessen die Zusammenarbeit mit dem Iran vertieft, einschließlich des angeblichen Austauschs von Geheimdienstinformationen und militärischer Unterstützung, so das Wall Street Journal.

Der Kreml hat solche Berichte als „Fake News“ zurückgewiesen.

Quellen: Politico, The Wall Street Journal, Axios, Digi24

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