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Putin-Kritiker prognostiziert totalen Zusammenbruch des Putin-Regimes nach dem Ukraine-Krieg

Vladimir Putin
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Kasparow prognostiziert ein totales Scheitern der aktuellen Führung in Moskau.

Wenn sich eine massive Krise über Jahre hinzieht, zehrt sie langsam am Fundament des Landes, das sie bekämpft.

Bürgerinnen und Bürger beginnen sich umzusehen und fragen sich, wie lange die aktuelle Realität noch Bestand haben kann.

Ein bröckelndes Fundament

Die Militärkampagne in der Ukraine geht nun in ihr viertes zermürbendes Jahr. Während sich die Kämpfe hinziehen, beginnen Beobachter, ernsthafte Fragen über die weiteren Entwicklungen zu stellen.

Eine prominente Stimme gegen den Kreml glaubt, die aktuelle Regierung könne die langfristigen Folgen einfach nicht überleben. Der russische Oppositionsführer Garri Kasparow prognostiziert, eine massive nationale Transformation stehe bevor.

Er besteht darauf, der letztendliche Ausgang des Konflikts werde das Schicksal der aktuellen Führung direkt bestimmen. Kasparow teilte seine deutliche Vision kürzlich in einem Interview, das vom ukrainischen Nachrichtenportal Dialog.ua gemeldet wurde, wie LA.LV berichtet.

Der berühmte Schachgroßmeister ist sich absolut sicher. Er erwartet, der andauernde Krieg werde einen verheerenden Schock für das gesamte politische System auslösen.

Für den Mülleimer der Geschichte bestimmt

Kasparow prognostiziert, die aktuelle Führung in Moskau werde total scheitern. Er meint, ein massiver sozialer Umbruch sei nur eine Frage der Zeit, sobald die Kämpfe aufhörten.

„Ich denke, dass das Ende des Krieges, und ich habe keinen Zweifel daran, dass es negativ für das Putin-Regime sein wird, ein Katalysator für Veränderungen werden wird: entweder für große soziale Veränderungen oder für den Zusammenbruch des gesamten Systems“, erklärte er, wie von Dialog.ua berichtet wird.

Der Aktivist beschreibt, die russische politische Struktur sei zutiefst fehlerhaft und völlig losgelöst von der modernen Welt.

„Dieses System ist so verrottet, so korrupt und so seiner Zeit entrückt, dass es auf den Müllhaufen der Geschichte gehört“, betonte Kasparow gegenüber Dialog.ua.

Verlust der zentralen Kontrolle

Mit Blick in die Zukunft sieht der Aktivist, die weitläufige Nation könne zerbrechen. Regionen könnten sich einfach abspalten und eigene Wege gehen.

Er argumentiert, die historische imperiale Struktur sei völlig zum Scheitern verurteilt. In dem Moment, in dem die zentralen Behörden ihren eisernen Griff verlören, würden lokale Führer wahrscheinlich ihre Chance auf Unabhängigkeit ergreifen.

Der endgültige Ausgang auf dem Schlachtfeld werde eine massive Kettenreaktion im eigenen Land auslösen. Und wenn dieser Dominostein falle, glaube Kasparow, der Kreml werde sich völlig machtlos wiederfinden, den bevorstehenden Zusammenbruch aufzuhalten, berichtet LA.LV.

Quellen: LA.LV, Dialog.ua