Hinzu kommt die gesamte militärische Ausrüstung, die von der Ukraine außer Gefecht gesetzt wurde.
Putins Krieg in der Ukraine zieht sich weiter hin, und Ende Februar 2027 wird er bereits fünf Jahre andauern.
Was als schneller Sieg für die russischen Streitkräfte gedacht war, hat sich zu einem demütigenden Kampf mit Hunderttausenden verlorenen russischen Soldaten entwickelt, und nun hat die Zahl der Verluste eine düstere Marke erreicht.
Aktuelle Zahlen des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine schätzen die gesamten russischen Opferzahlen seit Beginn des umfassenden Konflikts im Februar 2022 nun auf über 1,5 Millionen.
Zum Vergleich: Dies ist mehr als die geschätzten US-Verluste im Zweiten Weltkrieg und in Vietnam zusammen (geschätzt auf etwa 1,3 Millionen).
Ein blutiger Tag
Die Marke wurde an einem einzigen Tag überschritten, an dem fast 1.500 weitere Soldaten als verloren gemeldet wurden. Heftige Kämpfe entlang aktiver Frontabschnitte treiben diese täglichen Zahlen weiterhin in die Höhe.
Insgesamt verzeichneten die ukrainischen Streitkräfte im selben Zeitraum von vierundzwanzig Stunden 263 Gefechte. Dieser anhaltende Druck belastet beide Seiten entlang der gesamten Frontlinie.
Zunehmend schwere Verluste
Auch die Materialschäden haben während der anhaltenden Kämpfe ein beispielloses Ausmaß erreicht. Nach Angaben des Generalstabs der Ukraine verzeichneten die Kommandeure in ihrem jüngsten Update 42 russische Artillerieeinheiten und 8 schwere Panzer als zerstört. Die kumulierten Panzerverluste übersteigen nun 12.000 Einheiten.
Auch die Luftoperationen zeigten einen plötzlichen Anstieg. Verteidigungsteams schossen innerhalb von vierundzwanzig Stunden fast 1.900 taktische Drohnen sowie 33 Marschflugkörper ab. Dies stellt einen ungewöhnlich großen Anstieg der Raketenverluste an einem einzigen Tag dar.
Auch die Bodentruppen erlitten schwere Verluste. Über 500 Tank- und Transportfahrzeuge wurden im genau selben Zeitraum zerstört, was die Nachschublinien an der Front weiter verkompliziert.
Die Reihen neu aufbauen
Der Ersatz solch massiver Personalverluste erfordert dringende strukturelle Änderungen in Moskau.
Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass die russische Führung bereits die Grundlagen für eine weitere massive Mobilisierungswelle legt.
Laut United24 Media könnte die geplante Einberufung bis zu 600.000 zusätzliche Personen bis 2027 in den Militärdienst einziehen. Moskau benötigt diese zusätzlichen Soldaten vor Ort, um die Verluste auf dem Schlachtfeld zu ersetzen und sich auf neue Offensivoperationen vorzubereiten.
Genügend Personal zu finden, bleibt ein entscheidender Kampf für den Kreml. Ohne einen massiven Zustrom frischer Truppen wird die Aufrechterhaltung hochintensiver Kampfoperationen zunehmend schwierig werden.
