Aufnahmen vom Schlachtfeld in der Ukraine zeigen, wie schnell improvisierte Taktiken unter moderner Überwachung scheitern können.
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Der Krieg wird zunehmend von Drohnen geprägt, und die Versuche, sich vor dem Blick aus der Luft zu verbergen, werden immer verzweifelter.
Ein solcher Versuch, auf Video festgehalten und online weit verbreitet, verdeutlicht die Grenzen ungewöhnlicher Tarnung.
Seltsame Tarnung auf dem Schlachtfeld
Laut The Sun wurde ein russischer Soldat getötet, nachdem er versucht hatte, ein verschneites Schlachtfeld zu überqueren, während er einen weißen Anti-Drohnen-Umhang trug, der die Wärmeerkennung blockieren sollte.
Das Outfit, das seinen Körper und Kopf bedeckte, verlieh ihm laut dem Bericht die Silhouette eines Kaiserpinguins.
Seine Füße blieben unter dem Umhang sichtbar, während er allein über das gefrorene Gelände ging.
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Die Verkleidung sollte ukrainische Drohnen mit Wärmebildkameras offenbar verwirren.
Drohne erfasst das Ziel
In der Drohnenaufnahme ist zu sehen, wie der Soldat über ein offenes Feld läuft, während digitale Zielmarkierungen auf dem Bildschirm erscheinen.
Der ukrainische Drohnenoperator verfolgt die Bewegung, bevor er zuschlägt. Der Soldat wird getroffen und stirbt nur Augenblicke später.
Das Video wurde von einer First-Person-View-Drohne aufgenommen, einer Technologie, die von ukrainischen Kräften häufig genutzt wird, um einzelne Ziele auf dem Schlachtfeld zu identifizieren und anzugreifen.
Gescheiterte „Unsichtbarkeit“
Der Umhang des Soldaten wurde als „Unsichtbarkeitsumhang“ beschrieben, ein Begriff, den russische Kräfte offenbar für wärmeblockierende Kleidung verwenden.
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Trotz seines Zwecks wurde der Soldat weiterhin von den Sensoren der Drohne erkannt.
Seine Bewegung und die unbedeckten Extremitäten machten ihn vor dem schneebedeckten Hintergrund sichtbar.
Die Aufnahmen unterstreichen, wie schwierig es ist, der Überwachung aus der Luft zu entkommen, selbst mit Ausrüstung, die genau dagegen helfen soll.
Quellen: The Sun