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Russlands Starlink-Störsender kosten 1,5 Millionen US-Dollar – doch die Ukraine hat eine entscheidende Schwachstelle entdeckt

Drone, Ukraine
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Sie mögen effektiv sein, aber das sind auch die Drohnenstreitkräfte der Ukraine.

Russische Streitkräfte haben begonnen, fortschrittliche elektronische Waffen einzusetzen, um Starlink-Internetverbindungen auf dem Schlachtfeld auszuschalten.

Laut einem Reuters-Bericht vom 8. Juli verlassen sich ukrainische Streitkräfte stark auf Elon Musks Satellitennetzwerk, um ihre Mittelstreckendrohnen zu steuern. Diese neue Störmaßnahme soll die Verbindung zwischen den Operateuren und ihren Drohnen unterbrechen.

Monatelang haben diese preiswerten Drohnen den Krieg verändert, indem sie Ziele weit hinter den Frontlinien angriffen. Ukrainische Einheiten haben sie eingesetzt, um Treibstoffdepots, Befehlszentren und Versorgungsnetzwerke zu treffen, was Moskau massive logistische Probleme bereitete. Militärexperten sagten Reuters, dass diese Drohnenkampagne die wichtigste Veränderung auf dem Schlachtfeld in diesem Jahr gewesen sei.

Doch die elektronische Kriegsführung entwickelt sich schnell weiter. Serhii Beskrestnov, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums, sagte Reuters, dass Russland ein neues Störsystem namens Volna Kupol Garant einsetze.

Das System nutzt große Anhänger und eine hohe Sendeleistung, um den Luftraum mit Störsignalen zu überfluten und den Starlink-Zugang in einem Gebiet von etwa 20 Quadratkilometern zu unterbrechen.

Jagd auf die Störsender

Bislang haben ukrainische Streitkräfte etwa zehn dieser elektronischen Systeme entlang der Frontlinie entdeckt.

Doch obwohl die Anhänger effektiv sind, weisen sie eine entscheidende Schwachstelle auf: Da sie ein äußerst starkes Funksignal aussenden, sind sie für elektronische Aufklärungsteams relativ leicht aufzuspüren.

Laut Reuters kostet jede dieser Anlagen etwa 1,5 Millionen US-Dollar, was sie zu begehrten Zielen für ukrainische Operateure macht.

Die Systeme haben bereits heftigen Beschuss durch ukrainische Drohneneinheiten auf sich gezogen, die darauf erpicht sind, den Luftraum freizumachen. Ein Kommandant des 422. Regiments für unbemannte Systeme mit dem Rufzeichen „Dyryhent“ sagte Reuters, dass seine Einheit geholfen habe, zwei davon zu zerstören.

Ein Treffer wurde bei einem gemeinsamen Einsatz mit dem Sicherheitsdienst SBU erzielt.

Der Angriff machte den Luftraum für die lokalen Streitkräfte erfolgreich frei. „Sobald wir diese Anlage ausgeschaltet hatten, flogen unsere mit Starlink ausgestatteten Drohnen ohne Probleme“, sagte Dyryhent.

Dennoch wird die langfristige Wirkung davon abhängen, wie schnell Moskau diese Waffen in Serie produzieren kann. Rob Lee, Senior Fellow am Foreign Policy Research Institute, sagte Reuters, dass Russland beginne, erste Erfolge gegen die Drohnenangriffe zu erzielen.

Sollte Russland die Produktion hochfahren, warnte er, könnte dies die ukrainische Mittelstrecken-Drohnenkampagne erheblich erschweren.