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Tödlicher Anschlag in Putins Geburtsstadt: Russischer Offizier stirbt bei mutmaßlicher Autobombenexplosion

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alleks19760526 / Shutterstock.com

Die Ehefrau des Offiziers soll bei der Explosion ihre Beine verloren haben.

Ein plötzlicher Knall zerriss am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr Ortszeit die Stille in St. Petersburg, der Geburtsstadt Wladimir Putins.

Die Explosion traf einen chinesischen Geely-Crossover, der vor einem Supermarkt an der Kolpinskoje-Chaussee geparkt war.

Das russische Nachrichtenportal Fontanka berichtete, dass der Fahrer, ein Oberstleutnant des russischen Militärs, sofort am Tatort starb. Seine Ehefrau saß auf dem Beifahrersitz neben ihm und erlitt schwere Verletzungen.

Rettungskräfte brachten die Frau auf eine Intensivstation. Fontanka merkte an, dass vorläufige Berichte darauf hindeuteten, dass die Ehefrau bei der heftigen Explosion ihre Beine verloren hatte.

Laut The Moscow Times bestätigten die Behörden später, dass eine Person bei der mutmaßlichen Autobombenexplosion getötet worden sei. Sie gaben keine Details bezüglich der Identitäten der Opfer bekannt.

Zündung und Ermittlungen

Der Telegram-Kanal Shot berichtete, dass der Crossover unmittelbar nach dem Starten des Motors explodierte. Die Ermittler vermuten, dass ein improvisierter Sprengsatz in oder unter dem Fahrzeug platziert wurde.

Die Strafverfolgungsbehörden leiteten ein formelles Ermittlungsverfahren ein, um festzustellen, wer den Sprengsatz platziert hatte.

Laut der Kyiv Post haben Autobombenanschläge seit Beginn der umfassenden Invasion der Ukraine im Februar 2022 zunehmend hochrangige russische Militär- und Sicherheitsvertreter ins Visier genommen. Ukrainische Beamte äußerten sich nicht unmittelbar zu der Explosion vom Donnerstag.

Obwohl ukrainische Geheimdienstquellen in der Vergangenheit die Verantwortung für ähnliche gezielte Angriffe übernommen haben, bestreiten sie gelegentlich eine direkte Beteiligung. Die Explosion in St. Petersburg passt zu einem wachsenden Muster verdeckter Angriffe tief auf russischem Territorium.