Und das ist nicht der einzige Social-Media-Patzer der Woche für die Trump-Regierung …
Das Weiße Haus sorgte diese Woche für Aufsehen, nachdem es eine offizielle Karte veröffentlicht hatte, die den Ontariosee in „Lake America“ umbenannte.
Die Grafik sollte eine klare politische Botschaft nach dem Scheitern von Handelsverhandlungen aussenden. Internetnutzer bemerkten jedoch schnell, dass die Grafik Washington, D.C., in North Carolina platzierte.
Die Hauptstadt des Landes liegt tatsächlich etwa 320 Kilometer nördlich, eingebettet zwischen Maryland und Virginia.
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Zwei große Patzer in einer Woche
Alles in allem war diese Woche für die Trump-Regierung, was Social-Media-Beiträge angeht, nicht gut.
In einem inzwischen gelöschten Beitrag teilte das US-Bildungsministerium auf X einen Clip, der eine von Winston Churchill im Film „Die dunkelste Stunde“ gesprochene Zeile enthielt.
Im Film sagt Schauspieler Gary Oldman: „Man kann nicht mit einem Tiger verhandeln, wenn man den Kopf in dessen Maul hat“, bevor das Video zu Clips von Präsident Donald Trump übergeht.
Die Behörde betitelte das Video mit „Niemand macht es wie wir.“ Doch Online-Zuschauer bemerkten schnell ein eklatantes historisches Problem.
Der Tiger, auf den sich Churchill bezog, war der NS-Führer Adolf Hitler. Indem die Behörde das Zitat mit Trump verknüpfte, verglich sie den Präsidenten versehentlich mit Hitler.
Ein Sprecher des Bildungsministeriums teilte dem Daily Beast mit, dass Verantwortliche den Beitrag auf allen Plattformen gelöscht hätten. „Das Video, das auf einem angesagten TikTok-Sound basiert, wurde von einem Mitarbeiter des Bildungsministeriums erstellt und gepostet, der den Kontext des Videos nicht verstand“, sagte der Sprecher.
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Eskalierende Handelskonflikte
Die Lego-Karte folgt auf eine rasche Verschlechterung der bilateralen Beziehungen.
Nach dem Scheitern der Handelsverhandlungen belegte Washington kanadische Importe mit einem 50-prozentigen Zoll auf Produkte im Wert von etwa 20 Milliarden US-Dollar, wobei alltägliche Artikel wie Wein, Sperrholz und Hockeyschläger ins Visier genommen wurden.
Zukünftige Abgaben wurden auch für kanadische Automobilexporte angedroht.
Der kanadische Premiärminister Mark Carney reagierte, indem er entsprechende 50-prozentige Vergeltungszölle auf Hunderte amerikanischer Waren erhob.
Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass die kanadische öffentliche Stimmung gegenüber den Vereinigten Staaten erheblich gesunken ist, was viele Verbraucher dazu veranlasst, amerikanische Produkte aktiv zu boykottieren.
