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„Wir sind verpflichtet, sie einzusetzen“: Russischer Politiker fordert taktischen Nuklearschlag gegen die Ukraine

Alexei Zhuravlyov
Denis Kornilov / Shutterstock.com

Ein hochrangiger russischer Politiker hat öffentlich einen taktischen Nuklearschlag gegen die Ukraine gefordert, um deren sofortige Kapitulation zu erzwingen.

Ein hochrangiger russischer Politiker hat öffentlich gefordert, dass Moskau taktische Nuklearwaffen auf die Ukraine abwirft, um eine sofortige militärische Kapitulation zu erzwingen.

Alexei Schurawljow, der die Partei Rodina führt und als Abgeordneter der Staatsduma dient, verlangte während einer Sendung des Staatsfernsehens, dass die Führung ohne Zögern nicht-konventionelle Waffen einsetzen müsse.

„Es gibt Diskussionen: Können wir taktische Nuklearwaffen (gegen die Ukraine – Anm. d. Red.) einsetzen oder können wir es nicht? Hören Sie, eine solche Debatte sollte es gar nicht geben! Wenn nötig, sind wir verpflichtet, sie einzusetzen … Wenn wir zuschlagen müssen, werden wir zuschlagen. Und das steht nicht zur Diskussion“, sagte er.

Der Abgeordnete teilt seine aggressiven Ansichten häufig an der Seite der prominenten Talkshow-Moderatoren Wladimir Solowjow und Olga Skabejewa.

Obwohl er sich bescheiden gibt, enthüllen Prüfberichte von Verstka, dass der Politiker beträchtliche Vermögenswerte – wie Luxusautos und Immobilien – an eine verdeckte Partnerin geschleust hat, so RBC-Ukraine.

Wachsende nukleare Besorgnis

Seine aggressive Forderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem internationale Beobachter potenzielle strategische Kurswechsel im Kreml verfolgen.

Kremlnahe Quellen erklärten gegenüber Bloomberg, dass Präsident Wladimir Putin taktische Nuklearschläge als drastische Maßnahme evaluieren könnte, um eine vollständige militärische Niederlage zu verhindern.

Bloomberg betonte jedoch, dass westliche Geheimdienste derzeit keine physischen Vorbereitungen für einen tatsächlichen Angriff feststellen.

Wichtige globale Verbündete, darunter China, sprechen sich laut RBC-Ukraine ebenfalls entschieden gegen jeglichen Einsatz von Nuklearwaffen in dem Konflikt aus.

Breitere Rufe nach Eskalation

Schurawljow ist keineswegs die einzige politische Figur, die eine extreme Zerstörung ukrainischer Städte und der Bevölkerung fordert.

Der stellvertretende Vorsitzende der Staatsduma, Pjotr Tolstoi, forderte zuvor offene Bombardierungen städtischer Zentren, um die Moral der Zivilbevölkerung zu brechen.

General Andrei Guruljow rief die Truppen dazu auf, ohne Zögern unerbittlich zuzuschlagen – eine Haltung, die auch Senator Andrei Kolesnik teilte, der sich für ununterbrochene Bombardierungen aussprach, um die ukrainischen Streitkräfte vollständig zu lähmen.

Auch diplomatische Bemühungen sind gescheitert: Der russische Außenminister Sergej Lawrow konnte laut RBC-Ukraine bei jüngsten Gesprächen mit dem Vatikan bezüglich der Ukraine kein Druckmittel gewinnen.