Die Wahrheit über eingeweichtes Geschirr: Experten warnen vor Bakterien

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Warum weniger einweichen von Geschirr oft mehr ist.

Das Einweichen von Geschirr scheint eine praktische Lösung zu sein, um hartnäckige Verkrustungen zu lösen, bevor man sich dem Abwasch widmet. 

Doch eine Expertin der australischen Curtin University warnt vor den gesundheitlichen Risiken, die damit verbunden sein können. 

Laut myHOMEBOOK erklärt Professorin Barbara Mullan, dass Wasser und Lebensmittelreste einen idealen Nährboden für Bakterien und Keime darstellen, die bis zu vier Tage lang überleben können. 

Diese Keime können sich im gesamten Haushalt verbreiten und Magen-Darm-Krankheiten verursachen.

Es kommt jedoch darauf an, wie lange das Geschirr eingeweicht wird.

Kurze Einweichzeiten von 10 bis 30 Minuten für hartnäckige Verschmutzungen sind laut Dr. Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) unbedenklich. 

Längere Einweichzeiten sollten jedoch vermieden werden, da sich Bakterien an den Speiseresten vermehren können. 

Hitze und Trockenheit töten Bakterien ab und verhindern deren Vermehrung, was bedeutet, dass nicht jede Form des Einweichens ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Die Empfehlung lautet, schmutziges Geschirr möglichst sofort zu reinigen, um die Bildung von Krankheitserregern zu vermeiden. Kurze Einweichzeiten sind jedoch in Ordnung und können bei der Reinigung hartnäckiger Verschmutzungen helfen.