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Eierkarton an der Kasse geöffnet? Das steckt dahinter

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An der Supermarktkasse passiert es immer wieder: Kaum liegt der Eierkarton auf dem Band, wird er von der Kassiererin oder dem Kassierer kurz geöffnet.

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Viele Kundinnen und Kunden nehmen an, es gehe dabei lediglich um die Kontrolle, ob alle Eier unbeschädigt sind. Doch der eigentliche Hintergrund ist ein anderer.

Sicherheitsmaßnahme gegen versteckte Waren

Der prüfende Blick dient vor allem der Diebstahlprävention.

Eierkartons eignen sich aufgrund ihrer Form dazu, kleine Gegenstände unauffällig zwischen den Eiern zu verstecken. Würde der Karton ungeöffnet bleiben, könnten solche Produkte unbezahlt das Geschäft verlassen.

Aus diesem Grund ist das Öffnen der Verpackung in manchen Märkten keine freiwillige Entscheidung einzelner Mitarbeitender, sondern Teil fester interner Vorgaben.

Besonders dort, wo Selbstbedienungskassen genutzt werden, gilt diese Methode als bekannt. Entsprechend achten Beschäftigte verstärkt darauf, ob sich zusätzliche Artikel im Karton befinden.

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Der kurze Kontrollgriff ist also keine persönliche Unterstellung gegenüber einzelnen Kundinnen oder Kunden, sondern Bestandteil üblicher Sicherheitsabläufe im Einzelhandel.

Auch für Kundinnen und Kunden sinnvoll

Neben dem Schutz vor Ladendiebstahl hat die Kontrolle noch einen praktischen Nebeneffekt. Spätestens an der Kasse bietet sich eine letzte Gelegenheit, den Zustand der Eier zu prüfen.

Beschädigte Schalen können dazu führen, dass Eiweiß oder Eigelb austritt und die übrigen Eier verschmutzt.

Das sorgt nicht nur für unangenehme Überraschungen nach dem Einkauf, sondern kann auch hygienische Probleme verursachen.

Selbst feine Risse sind problematisch, da sie Keimen das Eindringen erleichtern und die Haltbarkeit beeinträchtigen können.

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Der kurze Blick in den Eierkarton erfüllt somit gleich mehrere Funktionen: Er schützt den Handel vor Verlusten – und bewahrt Käuferinnen und Käufer im besten Fall vor Ärger zu Hause.

Quelle: Bunte