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Polizei entfernt Passagier nach Störung auf spanischem Flug

Ryanair
Rebius / Shutterstock.com

Ein routinemäßiger Abflug aus der spanischen Hauptstadt wurde unterbrochen, als Beamte gebeten wurden, an Bord einzugreifen. Die Verzögerung ließ Urlauber warten, während die Fluggesellschaft daran arbeitete, die Situation vor dem Start zu klären.

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Ein Ryanair-Flug, der sich auf den Abflug aus Madrid vorbereitete, musste kurz vor dem Start wegen einer Störung in der Kabine anhalten.
Die Polizei wurde zum Flugzeug gerufen, sodass die Passagiere rund zwei Stunden warten mussten.

Die Daily Mail berichtete, dass sich der Vorfall am 12. Februar kurz nach dem Pushback ereignete, als das Flugzeug in Richtung Startbahn rollte. Der Flug sollte nach Ibiza gehen, der spanischen Mittelmeerinsel, die für ihre intensive Urlaubssaison bekannt ist.

Laut der Zeitung hatten andere Reisende das Verhalten des Mannes bereits beim Boarding bemerkt.

Spannungen vor dem Start

Ein Reisender sagte der Daily Mail: „Wir waren gerade beim Einsteigen und sahen schon, wie der junge Mann eine Szene machte, laut telefonierte, schrie und alle schauten ihn an.“

Derselbe Passagier fügte hinzu: „Er benutzte weiterhin sein Handy, dann wurde er ermahnt. Das Flugzeug musste anhalten, Flugbegleiter näherten sich ihm, er nahm den Sicherheitsgurt ab, bis ein Mitreisender ihm sagte, dass es genug sei. Es war chaotisch.“

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Die Zeitung berichtete, dass Crewmitglieder den Mann, der von Zeugen als betrunken beschrieben wurde, wiederholt aufforderten, sein Telefon auszuschalten. Passagiere sagten, er habe sie ignoriert, durch die Kabine gerufen und an einem Punkt aus Frustration gegen Teile der Innenverkleidung des Flugzeugs geschlagen.

Das Personal versuchte, die Lage zu beruhigen, während sich das Flugzeug noch bewegte, und ein weiterer Passagier forderte ihn auf, aufzuhören, doch das Verhalten setzte sich fort. Als sich die Situation zuspitzte und sich das Flugzeug noch auf dem Rollweg befand, entschieden die Piloten, anzuhalten und die Polizei zu rufen.

Beamte gingen kurz darauf an Bord und führten den Passagier ab. Der Flug setzte seine Reise später nach Ibiza fort.

Separates Reisethema

Der Vorfall ereignete sich zu einer Zeit, in der Ryanair auch wegen seiner Check-in-Regeln in den Schlagzeilen stand. Die Fluggesellschaft stellte im vergangenen Jahr weitgehend auf ein digitales Boarding-System um und erhebt Gebühren von Passagieren, die ohne vorherigen Online-Check-in am Flughafen erscheinen.

Die Gebühren können etwa 64 Euro pro Person betragen. Andere große europäische Fluggesellschaften schließen den Check-in am Flughafen in der Regel im Ticketpreis ein.

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Der Online-Check-in schließt zwei Stunden vor Abflug, und wer damit bis zur Ankunft am Flughafen wartet, muss unter Umständen zahlen. Für gemeinsam reisende Familien kann sich der Gesamtbetrag schnell erhöhen.

Quellen: Daily Mail