Er gehört für viele selbstverständlich zum Alltag: Zucker.
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Ob im Kaffee, im Snack zwischendurch oder versteckt in verarbeiteten Lebensmitteln – der süße Stoff ist allgegenwärtig.
Nach Einschätzung des Longevity-Spezialisten Gerd Wirtz kann ein dauerhaft hoher Zuckerkonsum jedoch dazu beitragen, den Alterungsprozess des Körpers zu beschleunigen.
Mehr Zucker, als vielen bewusst ist
Zucker findet sich nicht nur in Süßwaren, sondern auch in Brot, Soßen oder Fertigprodukten.
Diese ständige Verfügbarkeit führt laut Wirtz dazu, dass Menschen in westlichen Ländern deutlich mehr Zucker aufnehmen, als der Körper benötigt.
Hinzu kommt, dass Zucker das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und sowohl körperlich als auch psychisch abhängig machen kann.
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Nicht jede Zuckerart wirkt gleich
Zucker ist kein einheitlicher Stoff. Neben Glukose gibt es unter anderem Fruktose und komplexe Kohlenhydrate.
Besonders Fruktose gilt als problematisch, da sie sehr süß ist und das Verlangen nach weiterem Konsum verstärken kann.
In ganzen Früchten wird der Zucker durch Ballaststoffe langsamer aufgenommen. In Säften oder stark verarbeiteten Produkten fehlt dieser regulierende Effekt.
Zwar ist Glukose ein wichtiger Energielieferant, insbesondere für das Gehirn. Der menschliche Körper ist jedoch in der Lage, diesen Zucker selbst herzustellen, etwa über Stoffwechselprozesse in der Leber.
Zucker als Treiber der Alterung
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel belastet die Zellen. Schnelle Blutzuckeranstiege fördern Entzündungen und oxidative Prozesse, die mit vorzeitiger Alterung in Verbindung stehen.
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Gleichzeitig kann eine permanente Insulinausschüttung die Insulinsensitivität verschlechtern und eine Gewichtszunahme begünstigen, auch im Bereich der Leber.
Was den Körper entlastet
Wirtz empfiehlt, versteckte Zuckerquellen bewusst zu reduzieren. Ballaststoffreiche Lebensmittel und regelmäßige Bewegung können helfen, den Blutzucker stabil zu halten und den Stoffwechsel zu entlasten.
Quelle: Bunte