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Autor enthüllt neue Details über Epstein: „Er hatte Angst vor Trump“

Autor enthüllt neue Details über Epstein: „Er hatte Angst vor Trump“
Lucas Parker / Shutterstock.com / U.S. Virgin Islands, Department of Justice / Wiki Commons

Der Autor deutet an, dass der Zeitpunkt kein Zufall war.

Freundschaften in den höchsten Machtzirkeln nehmen selten ein gutes Ende.

Wenn Milliardäre und Politiker sich zerstreiten, werden die Geheimnisse, die sie teilen, zu streng gehüteten Waffen. Manchmal ist Schweigen der einzige Weg zu überleben.

Eine beängstigende Wende

Laut The Daily Beast teilte Bestsellerautor Michael Wolff kürzlich düstere Details auf seinem Substack-Kanal. Sein neuer Beitrag konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Jeffrey Epstein und Donald Trump.

Der Autor behauptet, der verurteilte Sexualstraftäter habe den Aufstieg seines ehemaligen Freundes auf der politischen Karriereleiter mit tiefer Besorgnis verfolgt. Er habe den Wahlkampf ernster genommen als fast jeder andere.

„Er hatte Angst vor Trump, vielleicht sogar Todesangst“, schrieb Wolff. „Und als Trump gewann, sah Epstein, wie sich das Spiel für ihn persönlich änderte.“

Gefährliche Geheimnisse

Hinter den Kulissen drängte Wolff sein Subjekt, die schädlichen Informationen, die er besaß, öffentlich zu machen. Epstein weigerte sich, da er schwere Vergeltungsmaßnahmen befürchtete, falls er ihre gemeinsame Vergangenheit enthüllen würde.

„Ich mag ein Pädophiler sein, aber ich habe keinen Todeswunsch“, sagte Epstein laut Wolff.

Jahre zuvor zerbrach ihre Freundschaft bekanntlich wegen eines Immobiliengeschäfts im Jahr 2004. Daraufhin soll Epstein den zukünftigen Präsidenten mit der Erwähnung einer mutmaßlichen Geldwäscheoperation bedroht haben.

Kurz nach diesem Konflikt begannen die örtlichen Polizeibehörden in Palm Beach, das Privatleben des Milliardärs zu untersuchen. Rückblickend stellte The Daily Beast fest, dass Epstein fest davon überzeugt war, sein ehemaliger Geschäftspartner habe genau diese Untersuchung angestoßen, um eine Rechnung zu begleichen.

Der letzte Fehler

Die Dinge nahmen eine düstere Wendung, nachdem Wolff einige dieser Details in einem früheren Buch veröffentlicht hatte. Epstein soll zugegeben haben, dass es ein „Fehler“ gewesen sei, diese Geschichten durchsickern zu lassen.

Innerhalb eines Monats wurde er bei seiner Rückkehr aus Paris von Bundesagenten verhaftet. Wolff deutet an, dass der Zeitpunkt kein Zufall war.

„Ich glaube, dass Epstein die völlig einzigartige Position verstand, in der er sich befand: Er hatte ein ausschweifendes Leben geführt, an dem der Präsident der Vereinigten Staaten teilgenommen hatte“, schrieb der Autor.

Eine obsessive Angst

Bis zum Schluss beschäftigte die Präsidentschaft Epsteins Gedanken. Der Autor beschrieb es als eine ständige Besessenheit, die seine eigenen rechtlichen Probleme überschattete.

„Epstein war für Trump ein gefährlicher Mann. Aber Epstein verstand aus erster Hand, dass Trump als Präsident für ihn ein gefährlicher Mann war, maximal gefährlich“, bemerkte Wolff.

„Es war eine Besessenheit, die aus seinem persönlichen Verständnis seines alten Freundes und, so glaube ich, seiner besonderen Angst vor ihm entstand“, fügte der Autor hinzu.

Quellen: The Daily Beast, Michael Wolff (Substack)