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Donald Trump steht vor der ultimativen Blamage: Eltern wollen seinen Namen nicht mehr

Donald Trump
IMAGO / ITAR-TASS

Donald Trumps größte Demütigung bisher? Eltern geben seinen Namen auf.

Amerikanische Eltern füllten einst Geburtsurkunden mit einem Namen aus, der solide, vertraut und stolz etabliert klang. Heute ist derselbe Name in den Kreißsälen der Vereinigten Staaten weitaus schwerer zu vermitteln.

Neue Zahlen, die vom Irish Star über NOTUS ausgewertet wurden, zeigen, dass „Donald“ als Babyname auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gefallen ist, wobei im letzten Jahr weniger als 400 neugeborene Jungen diesen Namen erhielten. Dieser Rückgang erfolgt, während Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit weiterhin die amerikanische Politik und Medienberichterstattung dominiert.

Vom nationalen Favoriten zum Beinahe-Vergessen

Der Name „Donald“ war einst ein Gigant der amerikanischen Babynamenkultur.

Seinen Höhepunkt erreichte er 1934, als mehr als 30.400 Neugeborene diesen Namen erhielten. Jahrzehntelang blieb er eine sichere und beliebte Wahl und hielt sich bis 1990 unter den Top 100.

Diese Ära scheint heute sehr weit entfernt. Laut Daten der Sozialversicherungsbehörde, die von NOTUS gemeldet wurden, ist „Donald“ auf Platz 690 der nationalen Liste beliebter Babynamen gefallen.

Trump-Ära begleitet langen Rückgang

Der Rückgang des Namens begann, bevor Trump in die Politik eintrat, doch sein Absturz hat seinen Aufstieg als eine der polarisierendsten Persönlichkeiten Amerikas begleitet.

Im Jahr 2004, als The Apprentice im Fernsehen anlief, war „Donald“ bereits auf Platz 263 abgerutscht. Im Jahr 2013, etwa zu der Zeit, als Trump in die WWE Hall of Fame aufgenommen wurde, war er auf Platz 415 gefallen.

Bis 2016, als Trump erstmals die Präsidentschaft gewann, war der Name weiter auf Platz 489 gefallen.

Selbst in republikanischen Hochburgen war die Begeisterung begrenzt. Im zweiten Amtsjahr Trumps, 2017, wurden in Florida nur 21 neugeborene Jungen Donald genannt.

Politische Probleme verschärfen das Bild

Der Rückgang der Namensvergabe fällt in eine turbulente Phase für Trumps zweite Regierung.

Sein Umgang mit dem Iran-Krieg hat scharfe Kritik hervorgerufen; laut den bereitgestellten Umfragezahlen gaben nur etwa ein Drittel der Amerikaner an, die Regierung habe den Konflikt gut bewältigt.

Aktuelle Umfragen zeigten zudem schwache Zustimmungswerte. Die American Research Group bezifferte Trumps Zustimmung auf 30 Prozent, wobei 66 Prozent ihre Ablehnung äußerten, während eine PBS News/NPR/Marist-Umfrage seine Unterstützung bei 39 Prozent ansiedelte.

Wirtschaft belastet Wähler stark

Die öffentliche Frustration scheint besonders stark im Bereich der Wirtschaft zu sein.

Laut der im bereitgestellten Material zitierten Marist-Umfrage missbilligen 60 Prozent der Amerikaner Trumps Wirtschaftspolitik. Die American Research Group stellte zudem fest, dass 82 Prozent der unzufriedenen Wähler erwarten, dass sich der finanzielle Druck im nächsten Jahr verschärfen wird.

Trump hingegen zeigte sich bezüglich der steigenden Preise bemerkenswert gelassen.

„Ich liebe die Inflation“, sagte er Anfang dieses Monats.