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Fast die hälfte der Briten will, dass König Charles seine USA-reise absagt

King Charles III
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Eine neue Meinungsumfrage deutet darauf hin, dass viele Menschen im Vereinigten Königreich wegen eines berichteten Staatsbesuchs von König Charles in den Vereinigten Staaten besorgt sind. Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Debatte darüber, ob die Reise angesichts zunehmender globaler Spannungen stattfinden sollte.

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Der Besuch, der bislang nicht offiziell bestätigt wurde, soll voraussichtlich später in diesem Jahr stattfinden.

Öffentlicher Widerstand

Laut einem Bericht von The Express glauben fast die Hälfte der Briten, dass der geplante Staatsbesuch abgesagt werden sollte.

Eine YouGov-Umfrage ergab, dass 46 Prozent der Befragten gegen den Staatsbesuch sind, während 36 Prozent dessen Durchführung unterstützen.

Weitere 18 Prozent gaben an, unsicher zu sein.

Die Umfrage wurde am 9. Mai durchgeführt und umfasste Antworten von 12.002 Erwachsenen im gesamten Vereinigten Königreich.

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Steigende Spannungen

Die Debatte über den Besuch findet zu einer Zeit erhöhter Spannungen statt, nachdem die USA und Israel kürzlich Angriffe auf den Iran durchgeführt haben.

Diese Ereignisse haben in Großbritannien eine breitere Diskussion über die Rolle des Landes bei Sicherheitsoperationen im Nahen Osten ausgelöst.

Das Vereinigte Königreich hatte zunächst abgelehnt, den Vereinigten Staaten die Nutzung britischer Stützpunkte für offensive Angriffe gegen den Iran zu erlauben.

Später genehmigten die Behörden die Nutzung der Basen für das, was sie als defensive Raketenoperationen gegen iranische Abschussstellungen bezeichneten.

Regionale Beteiligung

Großbritannien hat auch zu defensiven Maßnahmen in der Region beigetragen.

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Flugzeuge der Royal Air Force wurden eingesetzt, um iranische Drohnen und Raketen abzufangen.

Unterdessen hat die Royal Navy den Zerstörer HMS Dragon ins östliche Mittelmeer entsandt.

Das Kriegsschiff der Klasse Type 45 verließ den Hafen von Portsmouth kurz nach der Bekanntgabe der Entsendung. Beamte erklärten, dass sechs Wochen an Vorbereitung in nur sechs Tagen abgeschlossen wurden.

Der Schritt folgte auf einen Drohnenangriff, der den RAF-Stützpunkt Akrotiri auf Zypern traf.

Kontext des Besuchs

Berichten zufolge könnten König Charles und Königin Camilla in die Vereinigten Staaten reisen, um den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu markieren.

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Der Besuch bleibt jedoch unbestätigt.

Die Kritik an der Reise hat sich auch nach Kommentaren des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber dem britischen Premierminister Sir Keir Starmer verstärkt.

Trump bezeichnete den Premierminister als „kein Winston Churchill“ und warf ihm vor, „Kriegen beitreten zu wollen, nachdem wir sie bereits gewonnen haben“.

Quellen: The Express, YouGov

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