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Gestohlene Laptops, geheime Maulwürfe und Datenlecks: Die wildesten Behauptungen in Apples Klage gegen OpenAI

Apple
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Apples massive Klage gegen OpenAI liest sich wie ein Spionagethriller und behauptet eine koordinierte Industriespionagekampagne mit gestohlenen Laptops, geheimen Maulwürfen und Rekrutierung als Spionage.

Apple hat eine explosive, 41-seitige Klage gegen seinen ehemaligen Partner OpenAI eingereicht und wirft dem schnell wachsenden Startup für künstliche Intelligenz vor, eine hochgradig koordinierte Spionagekampagne ins Leben gerufen zu haben. Der Tech-Gigant behauptet, OpenAI habe systematisch Talente abgeworben und streng vertrauliche Geschäftsgeheimnisse entwendet, um den Aufbau seines eigenen Hardware-Geschäfts zu beschleunigen.

Laut einem aktuellen Bericht von Fortune konzentriert sich die Klage vor einem Bundesgericht auf zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter, Tang Yew Tan und Chang Liu. Tan, ein 24-jähriger Apple-Veteran, der das Produktdesign für das iPhone und die Apple Watch leitete, fungiert heute als Chief Hardware Officer bei OpenAI.

Liu, ein ehemaliger leitender Systemelektroniker, wird beschuldigt, sein von Apple bereitgestelltes MacBook behalten und einen seltenen, zuvor unbekannten Authentifizierungsfehler ausgenutzt zu haben, um nach seinem Wechsel zu OpenAI Dutzende vertrauliche Hardware-Dateien herunterzuladen.

Geheimnisverrat mit einer internen Komplizin

Die Klageschrift enthüllt unglaubliche Details über Lius Abgang. Nach seinem Wechsel zu OpenAI soll Liu engen Kontakt zu Yu-Ting „Alyssa“ Peng gehalten haben, einer Ingenieurin, die noch bei Apple angestellt war. Indem er Pengs Zugangsdaten nutzte, konnte Liu aus der Ferne in das Apple-Netzwerk eindringen und schrieb seiner Komplizin per SMS: „LOL, ich habe herausgefunden, dass ich auf den [Netzwerkspeicher] zugreifen kann, so witzig.“

Liu lud umfangreiche Daten über unveröffentlichte Produkte und Fertigungsspezifikationen herunter, bevor er Peng half, einen Job bei OpenAI zu bekommen, indem er ihr proprietäres Material zum Lernen zuspielte. Apple behauptet, Liu habe Peng dann angeleitet, wie sie heimlich weitere vertrauliche Dateien kopieren könne, bevor sie das Unternehmen offiziell verließ.

Rekrutierung als Form der Industriespionage

Unterdessen behauptet Apple, dass Tang Yew Tan seine neue Führungsposition bei OpenAI nutzte, um während des Einstellungsprozesses aktiv aktuelle Apple-Mitarbeiter nach Informationen auszuhorchen.

Tan soll Kandidaten angewiesen haben, CAD-Entwürfe und physische Prototypen zu ihren OpenAI-Interviews mitzubringen, während er absichtlich Apple-Projekt-Codenamen verwendete, um so viele proprietäre Daten wie möglich zu extrahieren.

Darüber hinaus wirft Apple OpenAI vor, sich an sein sorgfältig aufgebautes Lieferantennetzwerk gewandt zu haben und Partner in dem irreführenden Glauben gelassen zu haben, sie hätten die Erlaubnis von Apple, spezifische Metallveredelungstechniken für die kommende Hardware von OpenAI durchzuführen. Da Apple warnt, dass diese 41-seitige Klageschrift nur die „Spitze des Eisbergs“ sei, könnte dieser hochkarätige Rechtsstreit letztendlich die Zukunft der gesamten Technologiebranche definieren.