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Grand-Canyon-Beamte geben dringende Warnung nach tödlichen Wanderunfällen heraus

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Grand Canyon

Sommerurlaube bieten normalerweise eine perfekte Gelegenheit, die atemberaubendsten Naturdenkmäler der Welt zu erkunden.

Doch die Dinge ändern sich. Während die globalen Temperaturen steigen, wird der Gang in die Natur zu einem riskanten Unterfangen, das Urlauber dazu zwingt, ihre grundlegende Sicherheit zu überdenken, berichtet 20Minutes.

Tödliche Wanderwege im Sommer

Jüngste extreme Hitzewellen haben sich in Arizona als tödlich erwiesen. Es war eine tragische Woche für Outdoor-Enthusiasten. Drei Wanderer verloren innerhalb weniger Tage ihr Leben, nachdem sie von den Bedingungen überwältigt wurden.

Berichten von 20minutes zufolge gehörten zu den Opfern ein 72-jähriger Mann auf dem South Kaibab Trail und ein Paar im Alter von 67 und 68 Jahren auf dem North Kaibab Trail. Rettungskräfte eilten zur Hilfe, konnten sie jedoch nicht wiederbeleben.

Eine offizielle Erklärung, die in den sozialen Medien geteilt wurde, bestätigte die extremen Bedingungen. „In beiden Fällen befanden sich die verstorbenen Wanderer auf Wegen im inneren Canyon, wo die Temperaturen mittags im Schatten 43 °C überschreiten können“, merkten die Behörden an.

Die Parkverwaltung fordert nun alle auf, äußerst vorsichtig zu sein, da die Temperaturen stark ansteigen. Das Reiseziel zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an. Sicherheit ist eine enorme Herausforderung.

Drückende Hitze im Canyon

Der Abstieg in die gewaltigen Schluchten mag sich zunächst leicht anfühlen, doch der Rückweg nach oben ist eine völlig andere Geschichte. Mit jedem Schritt nach unten wird es heißer.

Auf Facebook betonte die Parkverwaltung die Gefahr. Sie posteten: „Wandern im Grand Canyon kann für jeden eine Herausforderung sein, besonders während der Sommerhitze.“ Die Warnung fügte hinzu, dass steigende Temperaturen „Bedingungen schaffen, die Wanderer während der heißesten Tageszeiten schnell überfordern können.“

Experten sagen, dass die Umgebung am Talboden zu einem regelrechten Ofen wird. Justin Johndrow, Meteorologe beim National Weather Service, sprach mit AP News über die Situation. „Es ist erstickend heiß am Grund des Grand Canyon“, bestätigte er.

Der Wiederaufstieg erfordert intensive körperliche Anstrengung unter sengender Sonne. Johndrow wies auf die Gefahr des Rückwegs hin. „Hinzu kommen Temperaturen von 40 bis 43 °C, und das birgt ernsthafte Probleme“, erklärte der Spezialist.

Hohe Alarmbereitschaft

Die sengende Hitze schafft auch andere Bedrohungen sowohl für die lokale Gemeinschaft als auch für Besucher. Waldbrände brechen in der trockenen Landschaft aus. Rettungsdienste bleiben in ständiger hoher Alarmbereitschaft.

AP News berichtete, dass Bewohner und Besucher im nahe gelegenen Oak Creek Canyon letzten Freitag wegen eines großen Waldbrandes evakuiert werden mussten. Einsatzteams bleiben in Alarmbereitschaft, da die hohen Temperaturen in der gesamten Region anhalten.

Quellen: 20minutes, AP News, Facebook/Grand Canyon National Park