Mysteriöse königliche Abwesenheit befeuert Spekulationen: Experten deuten auf Trump.
Die Abwesenheit von Prinz William bei Englands Weltmeisterschaftskampagne ist fast so auffällig geworden wie das Geschehen auf dem Spielfeld.
Während mehrere europäische Royals gesichtet wurden, wie sie ihre Nationalmannschaften in den Vereinigten Staaten anfeuerten, blieb der Prinz von Wales dem Turnier fern. Dies führte zu wachsenden Spekulationen darüber, was einen der engagiertesten königlichen Fußballanhänger zu Hause gehalten hat.
Einige Königshausexperten glauben, dass die Antwort weniger mit Fußball – und mehr mit Politik – zu tun haben könnte.
Trump-Theorie gewinnt an Aufmerksamkeit
Der britische Königshauskommentator Richard Fitzwilliams glaubt, dass ein Besuch in den Vereinigten Staaten für Prinz William mit ziemlicher Sicherheit eine unangenehme diplomatische Situation geschaffen hätte.
„Wäre Prinz William in die USA gekommen, hätte dies mit ziemlicher Sicherheit zu einem Treffen mit Präsident Trump geführt“, sagte Fitzwilliams in einem Interview mit Celebrity Intelligence.
Ihm zufolge wäre ein solches Treffen angesichts des Status des Prinzen und des hohen Profils des Turniers möglicherweise schwer zu vermeiden gewesen.
Die norwegische Zeitung Dagbladet sprach auch mit dem US-Experten Erik Løkke, der eine ähnliche Einschätzung teilt.
„Ich denke, es besteht eine ziemlich klare Möglichkeit, dass Trump auf einem Treffen mit Prinz William bestehen würde, sollte dieser in den Vereinigten Staaten auftauchen. Trump liebt es, sich im Glanz der Königsfamilie zu sonnen. Er sieht sich selbst als königlich an, und es ist nur natürlich, dass er Royals trifft, wenn sie in den USA sind“, sagte Løkke.
Weder der Kensington-Palast noch Prinz William haben sich zu den Spekulationen geäußert.
Ein Fußballfan vermisst den Fußball
William gilt seit Langem als einer der leidenschaftlichsten Fußballanhänger Großbritanniens und hat im Laufe der Jahre regelmäßig England-Spiele und große internationale Turniere besucht.
Seine Abwesenheit hat daher viele Beobachter überrascht, zumal Mitglieder anderer europäischer Königshäuser – darunter auch das norwegische – während der Weltmeisterschaft auf den Tribünen erschienen sind.
Englands Turnier endete am Mittwochabend, nachdem es eine frühe Führung in einer 2:1-Halbfinalniederlage gegen Argentinien verspielt hatte, wodurch jede verbleibende Chance, dass der Prinz später im Wettbewerb erscheinen könnte, zunichtegemacht wurde.