Es hätte helfen können, das Leben unzähliger ukrainischer Zivilisten zu retten.
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Militärische Maßnahmen gegen Irans Waffeninfrastruktur entwickeln sich im Rahmen einer gemeinsamen Anstrengung der Vereinigten Staaten und Israels.
Die Kampagne zielt darauf ab, Teherans Fähigkeit zum Einsatz von Raketen und Drohnen zu schwächen.
Doch die Strategie hat auch eine erneute Debatte darüber ausgelöst, warum die Ukraine keine vergleichbaren Mittel erhalten hat, um ähnliche Anlagen innerhalb Russlands anzugreifen.
Nach Angaben des Institute for the Study of War (ISW) greifen US- und israelische Streitkräfte iranische Produktions- und Lagerstätten für Drohnen und Raketen an, um den Druck auf Luftverteidigungssysteme zu verringern, die diese Waffen abfangen sollen.
Durch die Verringerung der iranischen Offensivkapazitäten sollen die Angriffe die Zahl der Raketen und Drohnen reduzieren, die abgefangen werden müssen.
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Beschränkungen für Kyjiw
Das ISW weist darauf hin, dass die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland mit einer anderen Situation konfrontiert ist. Kyjiw hat seit Langem US-amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper gefordert, die Ziele tief im russischen Staatsgebiet erreichen könnten.
Dieser Antrag wurde von Washington schließlich im Herbst 2025 abgelehnt, wodurch den ukrainischen Streitkräften eine vergleichbare Option für Langstreckenangriffe fehlt.
Die Ukraine führt zwar Angriffe tief im Inneren Russlands mit Langstreckendrohnen durch. Laut ISW tragen diese Drohnen jedoch relativ kleine Nutzlasten und sind in der Regel nicht in der Lage, gehärtete Ziele oder große Industrieanlagen zu zerstören.
Strategische Ziele
Das ISW hat auf mehrere russische Standorte hingewiesen, die verwundbar sein könnten, wenn die Ukraine über Waffen mit größeren Sprengköpfen und größerer Reichweite verfügen würde.
Ein Beispiel ist der Produktionskomplex für Shahed-Drohnen in der Sonderwirtschaftszone Alabuga in der russischen Republik Tatarstan, etwa 1.100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
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Eine weitere wichtige Anlage ist das Maschinenbauwerk Wotkinsk in Udmurtien, rund 1.300 Kilometer entfernt, das eine Reihe ballistischer Raketen produziert.
Frühere Versuche
Ukrainische Streitkräfte haben versucht, beide Standorte anzugreifen. Langstreckendrohnen griffen den Alabuga-Komplex im Laufe des Jahres 2025 an.
Im Februar 2026 trafen ukrainische Kräfte zudem das Werk in Wotkinsk mit im Inland produzierten FP-5-Flamingo-Marschflugkörpern.
Diese Angriffe verursachten Schäden, zerstörten die Anlagen jedoch nicht und setzten sie auch nicht außer Betrieb, wie aus verfügbaren Berichten hervorgeht.
Analysten des ISW schlagen vor, dass die Ukraine möglicherweise schwerwiegendere Schäden an russischen Produktionsstandorten für Raketen und Drohnen hätte verursachen können, wenn ihr 2025 Tomahawk-Raketen zur Verfügung gestellt worden wären.
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Solche Angriffe, so argumentieren sie, hätten Russlands groß angelegte Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Energie- und zivile Infrastruktur im Winter 2025–2026 möglicherweise verringert.
Quellen: Institute for the Study of War, Open-Source-Berichte