In die Fußstapfen einer berühmten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zu treten, kann die gesamte Karriere eines Schauspielers maßgeblich prägen.
Während ein riesiger Kassenschlager Fans oft nach einer Fortsetzung mit hohem Einsatz rufen lässt, ist die Rückkehr in eine prominente Rolle nicht immer eine leichte Entscheidung. Wie The Daily Beast berichtet, hat ein Hollywood-Star entschieden, dass manche Charaktere einfach besser in der Vergangenheit belassen werden sollten.
Eine klare Absage
Hollywood bereitet sich auf eine große Rückkehr in die Tech-Welt vor, doch ein bekanntes Gesicht wird fehlen. Das gefeierte Drama, das den Aufstieg der sozialen Medien verfolgt, bekommt offiziell eine Fortsetzung.
Der ursprüngliche Hauptdarsteller ist jedoch ausgestiegen. Jesse Eisenberg, 42, wird den Tech-Milliardär Mark Zuckerberg in dem kommenden Film mit dem Titel The Social Reckoning nicht spielen.
Der Film aus dem Jahr 2010, The Social Network, brachte Eisenberg eine Oscar-Nominierung ein und spielte über 220 Millionen US-Dollar ein. Dennoch ist der Schauspieler der Meinung, dass seine Zeit mit der Figur beendet ist.
Laut The Daily Beast sprach Eisenberg bei einer kürzlichen Premiere über seine Entscheidung. Er erklärte, dass er sich einfach in andere Richtungen bewege.
Es hinter sich lassen
Der Schauspieler hatte das Projekt zuvor mit Regisseur Aaron Sorkin besprochen. Eisenberg gab gegenüber Variety zu: „Wenn man nichts mit ihm anfangen will, fühlt es sich fast so an, als würde man Amerika im Stich lassen.“
Letztendlich überwogen seine persönlichen Grenzen den Druck. „Ich möchte nicht mit dieser Figur in Verbindung gebracht werden, aber alle meine Gründe, den Film nicht machen zu wollen, haben nichts damit zu tun, wie wunderbar der Film ist und sein wird, und ich bin sicher, dass er es bereits ist“, erklärte Eisenberg.
Sorkin tat alles, um die Laufbahn des Stars zu ändern. Laut einem Interview mit Vanity Fair im Juni widmete der Filmemacher drei volle Tage der Überzeugungsarbeit, Eisenberg zur Rückkehr in die Rolle zu bewegen.
„Ich hatte das Gefühl, dass es ihm gehörte, und er war sicherlich kampferprobt“, sagte Sorkin. Er fügte hinzu, dass der Schauspieler sich einfach weigere, noch länger mit Zuckerberg in Verbindung gebracht zu werden.
Ärger mit Fans am Flughafen
Die realen Konsequenzen der Rolle begannen den Schauspieler ebenfalls zu stören. Sorkin bemerkte, dass Eisenberg auf Reisen ständig mit irritierenden Fan-Interaktionen konfrontiert war.
„Er mag es nicht, wenn Kinder am Flughafen mit Visitenkarten auf ihn zukommen, auf denen ‚I’m CEO, bitch‘ steht, damit er sie unterschreibt“, enthüllte Sorkin. Diese ikonische Zeile wurde zu einer dauerhaften Belästigung.
Die kommende Produktion hat bereits den Succession-Star Jeremy Strong besetzt, um in Zuckerbergs Fußstapfen zu treten.
Dieses neue Kapitel stützt sich stark auf die explosiven Leaks, die von der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen geteilt wurden, mit einer geplanten Veröffentlichung im kommenden Oktober.
Quellen: The Daily Beast, Variety, Vanity Fair