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Kim Jong-un verdient Milliarden Dollar mit der Unterstützung Putins in der Ukraine, wie ein Bericht zeigt

Kim Jong-un verdient Milliarden Dollar mit der Unterstützung Putins in der Ukraine, wie ein Bericht zeigt
Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Schätzungsweise 6000 nordkoreanische Soldaten wurden im Kampf für Russland getötet oder verwundet.

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Eine neue Einschätzung deutet darauf hin, dass Nordkoreas Beteiligung an Russlands Kriegsanstrengungen möglicherweise riesige Summen an Devisen generiert.

Die Ergebnisse deuten sowohl auf militärische Zusammenarbeit als auch auf finanzielle Gewinne hin, obwohl das volle Ausmaß ungewiss bleibt.

Laut der Yonhap-Nachrichtenagentur, die sich auf eine Studie des Instituts für Nationale Sicherheitsstrategie beruft, hat Pjöngjang möglicherweise bis zu 14,4 Milliarden Dollar verdient, indem es Truppen und Waffen an Russland geliefert hat.

Hinzu kommt die von Nordkorea bereitgestellte Arbeitskraft.

Zehntausende Soldaten

Der Bericht besagt, dass seit Oktober 2024 mehr als 20.000 nordkoreanische Soldaten in vier Einsätzen nach Russland geschickt wurden.

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Die Einnahmen aus Truppenstationierungen, einschließlich Löhne und Entschädigungen für Verluste, werden auf etwa 620 Millionen Dollar geschätzt.

Wenn die Stationierungen im gleichen Tempo weitergehen, könnten die jährlichen Einnahmen allein aus Truppenbeiträgen etwa 560 Millionen Dollar erreichen, berichtete Yonhap.

Militärische Beziehungen wachsen

Satellitenbilder, auf die in der Studie verwiesen wird, deuten darauf hin, dass Nordkorea auch eine Reihe von Waffen an Russland transferiert hat, was die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern weiter vertieft.

Das Institut berechnete, dass Nordkorea zwischen August 2023 und Dezember 2025 durch seine Unterstützung zwischen 7,67 Milliarden und 14,4 Milliarden Dollar an harter Währung generiert hat.

Der Bericht merkte jedoch an, dass Pjöngjang möglicherweise nur zwischen 4 % und 19,6 % dieser Gesamtsumme direkt erhalten hat. Zusätzliche Vorteile könnten der Zugang zu fortschrittlicher Militärtechnologie und -ausrüstung sein.

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Verluste gemeldet

Unabhängig davon teilte der ukrainische Militärgeheimdienst am 4. Februar mit, dass nordkoreanische Truppen im Januar 2026 weiterhin in der russischen Region Kursk stationiert seien.

Yonhap berichtete am 13. Februar auch, dass etwa 6.000 nordkoreanische Soldaten, die an der Seite russischer Streitkräfte kämpfen, getötet oder verletzt worden seien.

Die Zahlen unterstreichen sowohl das Ausmaß der nordkoreanischen Beteiligung als auch den menschlichen Preis, der mit ihren Auslandseinsätzen verbunden ist.

Quellen: Yonhap-Nachrichtenagentur, Institut für Nationale Sicherheitsstrategie, Ukrainischer Militärgeheimdienst

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