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Marco Rubio trifft Sergey Lawrow auf den Philippinen inmitten festgefahrener Ukraine-Gespräche

Marco Rubio
Christopher Halloran / Shutterstock

Diplomatische Gipfeltreffen stellen die Geduld führender Politiker häufig auf die Probe.

Verhandlungen hinter verschlossenen Türen finden gewöhnlich unter intensiver Beobachtung statt, doch die eigentliche Spannung kann sich auf den Fluren aufbauen. Dieser Druck dringt manchmal auch nach innen, berichtet The Express U.S.

Angespannter Austausch

Auf den Philippinen entzündeten sich am Donnerstag während eines asiatischen Diplomatentreffens Spannungen. Laut Berichten von The Express U.S. zeigte sich Außenminister Marco Rubio sichtlich verärgert, als Reporter ihn mit unangenehmen Fragen zu Russland und Iran konfrontierten.

Der heftige Wortwechsel ereignete sich, während sich die Außenminister in Manila versammelten. Als Journalisten fragten, ob Moskau mit Teheran zusammenarbeiten könnte, um amerikanische Truppen anzugreifen, entschied sich Rubio, nicht direkt zu antworten. Stattdessen verwies er sie des Raumes.

Nutzer sozialer Medien griffen schnell Videoclips der peinlichen Begegnung auf. Die konservative Aktivistin Laura Loomer veröffentlichte online eine scharfe Kritik, nachdem Rubio geschwiegen hatte. „Rubio schwieg. Russland verspottete den Tod von US-Soldaten, indem es sagte: ‚Sprechen Sie lauter.‘ Wir müssen als Land ernsthaft eine Null-Toleranz-Politik gegenüber der islamisch-kommunistischen Allianz verfolgen“, sagte sie.

Suche nach Gemeinsamkeiten

Die Konfrontation ereignete sich unmittelbar, bevor Rubio hochrangige Gespräche mit dem russischen Außenminister Sergey Lawrow führte. Frühere diplomatische Bemühungen zur Vermittlung eines Friedens in der Ukraine waren ins Stocken geraten. Rubio beschrieb frühere diplomatische Versuche als „erfolglos oder zumindest fruchtlos“, betonte jedoch, dass Präsident Donald Trump für Verhandlungen offen bleibe, sollten sich die Umstände ändern.

Eine dauerhafte Einigung zu finden, hat sich für beide Nationen als schwierig erwiesen. „Das war die Herausforderung, ein Ende, das beide Seiten akzeptieren können“, sagte Rubio Reportern. Er fügte hinzu, Washington bleibe bereit einzugreifen, sollte sich eine echte Gelegenheit bieten.

Über die Ukraine hinaus umfasste der Gipfel in Manila mehrere globale Brennpunkte. Rubio betonte, Washington behalte einen festen Griff auf die asiatische Sicherheit, manage gleichzeitig Nahost-Konflikte und halte diplomatischen Druck auf Kuba aufrecht.

Nach dem Treffen wies Lawrow Reporter ab und ging, ohne Fragen zu beantworten. Das russische Außenministerium veröffentlichte später eine Erklärung, in der es europäische Nationen der Suche nach Russlands „strategischer Niederlage“ bezichtigte und vor weiterer Militärhilfe für Kiew warnte. Rubio bestätigte unterdessen, die NATO-Verbündeten würden weiterhin Waffen an die Ukraine liefern.

Quellen: The Express U.S.