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Melania Trumps Menü-Fauxpas: König Charles bekam Speisen, die er nicht mag

King Charles and Queen Camilla
Quirinale.it, Attribution, via Wikimedia Commons

Donald Trump sorgte bereits Anfang der Woche für Stirnrunzeln, als er kurz nach dem Treffen mit König Charles das königliche Protokoll zu brechen schien.

Er hatte den Monarchen bei ihrer Begrüßung kurz angestoßen.

Dieses Gefühl der Befangenheit verflog nicht ganz, und die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das, was beim Staatsdinner im Weißen Haus serviert wurde.

Finale des Staatsbesuchs

König Charles beendete seinen US-Besuch am 30. April mit einem formellen Staatsdinner im Weißen Haus, inmitten traditioneller diplomatischer und festlicher Darbietungen.

Der Besuch umfasste Treffen, öffentliche Auftritte und eine Rede, in der der König die NATO, die Unterstützung für die Ukraine und die Bedeutung demokratischer „Checks and Balances“ hervorhob.

Laut LADbible wurde das Menü des Abends von First Lady Melania Trump zusammengestellt, wobei saisonale Zutaten und raffinierte Gerichte präsentiert wurden.

Den Gästen wurde ein mehrgängiges Menü serviert, das mit einem Palmenherzensalat und einer Kräutervelouté begann.

Darauf folgten Frühlingskräuter-Ravioli, zubereitet mit Produkten aus dem Küchengarten des Weißen Hauses.

Als Hauptgang gab es Seezunge mit brauner Butter, begleitet von Gemüse und geschichteten Kartoffeln.

Das Dessert war ein bienenkorbförmiges Schokoladengâteau mit Vanillebohnen-Crémeux, Mandel-Joconde und Honig, dazu Crème-fraîche-Eis.

Einblicke vom Koch

Der ehemalige königliche Koch Darren McGrady erklärte gegenüber *Fox News*, dass der König bekannte kulinarische Vorlieben habe, von denen viele nicht im Menü berücksichtigt worden seien.

„Wenn es einen Käsegang gibt, wird der König diesen lieben, da er Käse liebt. Er liebt auch Honig, gegrilltes Gemüse, Risottos und besonders Lamm. Es gibt hier unglaubliches Lamm. Er wäre geehrt, wenn es Lamm gäbe.“

McGrady fügte hinzu, dass Charles auch saisonale Produkte bevorzuge, darunter Gemüse wie Spargel, Spinat und Erbsen.

Die Dessertwahl dürfte jedoch nicht dem Geschmack des Monarchen entsprochen haben.

McGrady sagte, Charles sei „kein großer Liebhaber von Schokolade“, was das aufwendige Gâteau zu einer überraschenden Wahl mache.

Der ehemalige Koch deutete an, dies könne als kleines Versehen angesehen werden, da solche Vorlieben normalerweise vor hochrangigen Veranstaltungen mitgeteilt würden.

Dennoch ist der König dafür bekannt, einfache, regional bezogene Speisen zu genießen und Verschwendung zu vermeiden.

Sein Lieblingsgericht soll Fasanen-Crumble-Pie sein, während sein Frühstück oft Müsli, frisches Brot, Honig und Tee umfasst.