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Nordkorea sichert Moskau anhaltende Unterstützung zu: Eine wachsende Allianz mit weitreichenden Plänen

Nordkorea sichert Moskau anhaltende Unterstützung zu: Eine wachsende Allianz mit weitreichenden Plänen
Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Eine sich vertiefende Partnerschaft zwischen Pjöngjang und Moskau wirft neue geopolitische Fragen auf.

Jüngste Äußerungen deuten darauf hin, dass ihre Zusammenarbeit weit über den Kampf in der Ukraine hinausgehen könnte, berichtet Digi24.ro.

Wachsende Allianz

Nordkorea hat sein Engagement für die Unterstützung Russlands auf der globalen Bühne bekräftigt.

Laut Digi24, unter Berufung auf die staatlichen Medien KCNA, habe Kim Jong-un erklärt, Pjöngjang werde Moskaus Politik weiterhin unterstützen.

„Die nordkoreanische Regierung wird Russlands Politik zur Verteidigung seiner Souveränität, territorialen Integrität und Sicherheitsinteressen weiterhin vollumfänglich unterstützen“, sagte Kim.

Die Erklärung erfolgte während einer Zeremonie zum Gedenken an nordkoreanische Soldaten, die im Kampf an der Seite russischer Streitkräfte gefallen sind.

Kriegsbeteiligung

Die Beziehungen wurden durch direkte militärische Zusammenarbeit gestärkt.

Laut Digi24 seien rund 14.000 nordkoreanische Truppen entsandt worden, um russische Operationen, insbesondere in der Region Kursk, zu unterstützen.

Beamte aus der Ukraine und westlichen Ländern schätzen, dass Tausende dieser Soldaten schwere Verluste erlitten haben.

Kim lobte die Truppen und sagte, sie hätten „die Aggressoren vernichtet“ und westlichem Einfluss widerstanden.

Zukunftsplanung

Gespräche zwischen russischen und nordkoreanischen Beamten deuten auf Pläne für eine fortgesetzte Zusammenarbeit hin.

Laut Digi24 habe Russlands Verteidigungsminister Andrei Belousov mit Pjöngjang einen langfristigen militärischen Rahmen vereinbart.

Ein Fünfjahres-Kooperationsplan für den Zeitraum 2027 bis 2031 soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden.

Analysten zufolge deutet dies darauf hin, dass sich beide Länder auf eine Zusammenarbeit nach Kriegsende vorbereiten.

Strategische Neuausrichtung

Experten glauben, dass sich die Partnerschaft zu einer formelleren Allianz entwickeln könnte.

Laut Digi24 habe Professor Lim Eul-chul erklärt, das Abkommen signalisiere eine Bewegung hin zu einer dauerhaften politischen und militärischen Ausrichtung.

Er merkte an, dass dies die Möglichkeit einer „institutionellen Allianz“ über die Zusammenarbeit in Kriegszeiten hinaus aufwerfe.

Die Länder hatten bereits 2024 einen strategischen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der Elemente der gegenseitigen Verteidigung enthält.

Umfassendere Beziehungen

Über die militärische Unterstützung hinaus umfasst die Beziehung auch wirtschaftlichen und technologischen Austausch.

Laut Digi24 habe Pjöngjang im Gegenzug für Truppen und Munition Unterstützung von Russland erhalten.

Hochrangige Treffen und symbolische Veranstaltungen haben die Partnerschaft gefestigt.

Kim hat auch Gedenkfeiern und Zeremonien genutzt, um die Rolle nordkoreanischer Soldaten in dem Konflikt hervorzuheben.

Quellen: Digi24, KCNA