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Norwegen stellt seine position zur stationierung von atomwaffen klar

soldier military army norway
Trygve Finkelsen / Shutterstock.com

Norwegen hat seine Position zu Atomwaffen bekräftigt, während in ganz Europa die Debatte über Abschreckung und Sicherheit zunimmt. Das Land erklärt, dass es weiterhin der nuklearen Strategie der NATO verpflichtet bleibt und zugleich seine langjährige nationale Politik im Inland beibehält.

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Die Erklärung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere europäische Staats- und Regierungschefs angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen über nukleare Sicherheit diskutieren, berichtet RBC-Ukraine.

Keine Stationierung von Atomwaffen

Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte, Norwegen habe keine Pläne, die Stationierung von Atomwaffen auf seinem Staatsgebiet zuzulassen.

„Was Norwegen betrifft, ändern wir unsere Politik nicht. Es wird keine Stationierung von Atomwaffen in Norwegen geben“, erklärte Støre laut RBC-Ukraine.

Er betonte, dass Norwegen zwar keine Atomwaffen beherbergen werde, sich jedoch weiterhin auf die nukleare Abschreckung der NATO als zentrales Element des Sicherheitsrahmens des Bündnisses stütze.

NATO-Abschreckung

Støre unterstrich, dass die NATO starke gemeinsame nukleare Fähigkeiten bewahren müsse, um Stabilität und Abschreckung aufrechtzuerhalten.

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Norwegen, seit Langem Mitglied des Bündnisses, stützt seine Sicherheitspolitik auf das gemeinsame Verteidigungssystem der NATO.

Der norwegische Regierungschef sagte außerdem, Oslo sei offen für Gespräche mit Frankreich über eine vertiefte strategische Zusammenarbeit.

Debatte in ganz Europa

Die Frage der nuklearen Abschreckung wird unter europäischen Staats- und Regierungschefs zunehmend diskutiert.

Der finnische Präsident Alexander Stubb erklärte kürzlich, Finnland solle als vollwertiges NATO-Mitglied ohne Einschränkungen agieren, stellte jedoch klar, dass Helsinki in Friedenszeiten keine Atomwaffen stationieren wolle.

Breitere nukleare Spannungen

Die Debatte findet vor dem Hintergrund wachsender globaler Sorgen über Atomwaffen statt.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte kürzlich, er würde Atomwaffen aus Frankreich oder dem Vereinigten Königreich „mit Freude“ akzeptieren, als Reaktion auf russische Behauptungen, die Ukraine wolle von ihren Verbündeten Atomwaffen erhalten.

Gleichzeitig berichtete CNN, dass China möglicherweise eine neue Generation von Atomwaffen entwickelt und im Rahmen der Modernisierung seines Arsenals möglicherweise einen Explosionstest durchgeführt hat.

Quellen: RBC-Ukraine, CNN