Spekulationen über Außerirdische und geheime Militärstützpunkte haben die öffentliche Faszination seit Langem befeuert. Nun hat sich der ehemalige US-Präsident Barack Obama direkt zu einer der hartnäckigsten Verschwörungstheorien geäußert.
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In einem kürzlichen Interview mit dem Podcaster Brian Tyler Cohen wurde Obama direkt gefragt, ob Außerirdische real seien und ob die US-Regierung sie in Area 51 verstecke. Die streng geheime Luftwaffenbasis in Nevada steht seit Jahrzehnten im Zentrum von Behauptungen über UFOs und geheime Technologien.
„Sie sind real, aber ich habe sie nicht gesehen, und sie werden nicht festgehalten in, wie heißt es noch … Area 51. Es gibt keine unterirdische Anlage – es sei denn, es gibt eine riesige Verschwörung, und sie haben sie vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verborgen“, sagte Obama.
Als Cohen nachfragte, was er beim Einzug ins Weiße Haus am dringendsten habe wissen wollen, antwortete Obama lachend: „Wo sind die Außerirdischen?“ Das berichtet LADbible.
Mythen um Area 51
Area 51 liegt am Groom Lake, etwa 83 Meilen von Las Vegas entfernt, und ist bekannt dafür, für Tests experimenteller Flugzeuge und Aufklärungssysteme genutzt zu werden. Die Geheimhaltung rund um die Basis hat sie zu einem Magneten für Online-Spekulationen gemacht, darunter Behauptungen über versteckte UFOs und sogar angebliche Sichtungen „außerirdischer Technologie“ auf Satellitenbildern.
Das Mysterium um die Basis verstärkte sich 2019 mit der viralen Kampagne „Storm Area 51“, bei der Tausende Menschen online scherzhaft zusagten, die Anlage zu stürmen, um nach Außerirdischen zu suchen.
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Trotz solcher Theorien betonen US-Vertreter seit Langem, dass das Gelände der militärischen Forschung diene und für die Öffentlichkeit gesperrt bleibe.
Politische Folgen
Im selben Interview sprach Obama auch eine separate Kontroverse an, die ein auf Donald Trumps Plattform Truth Social geteiltes Video betraf. Der Clip, der die Obamas als Affen darstellte und sich auf Verschwörungstheorien zur Wahl 2020 bezog, wurde später entfernt. Das Weiße Haus erklärte, ein Mitarbeiter habe ihn versehentlich veröffentlicht.
„Zunächst einmal ist es wichtig anzuerkennen, dass die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung dieses Verhalten zutiefst beunruhigend findet“, sagte Obama.
„Es stimmt, dass es Aufmerksamkeit erregt. Es stimmt, dass es ablenkt. Man trifft Menschen, die weiterhin an Anstand, Höflichkeit und Freundlichkeit glauben, und dann gibt es diese Art Zirkusshow, die in den sozialen Medien und im Fernsehen stattfindet.“
Er fügte hinzu: „Und es ist tatsächlich so, dass es offenbar keinerlei Scham darüber gibt bei Menschen, die früher das Gefühl hatten, man müsse eine gewisse Würde, ein gewisses Maß an Anstand und Respekt für das Amt wahren, richtig? Das ist verloren gegangen.“
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Trump reagierte auf die Kritik an dem Beitrag, erklärte jedoch, er habe „keinen Fehler gemacht“.
Quellen: LADbible-Interview mit Brian Tyler Cohen.