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Offiziell: Hantavirus-Fälle auf dem US-Festland

Offiziell: Hantavirus-Fälle auf dem US-Festland
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Vier Personen auf dem amerikanischen Festland wurden positiv auf Hantavirus getestet.

Gesundheitsbehörden in Kalifornien verfolgen derzeit mehrere potenzielle Hantavirus-Expositionen, die mit dem Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffes MV Hondius in Verbindung stehen, während sich die Besorgnis um das Schiff über den Atlantik hinaus weiter ausbreitet.

Laut 20Minutos sollen vier mit Kalifornien verbundene Personen dem Virus ausgesetzt gewesen sein, obwohl die Behörden angeben, dass keiner von ihnen derzeit Symptome zeigt.

Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff erreicht die Vereinigten Staaten

Staatliche Gesundheitsbehörden bestätigten, dass eine der exponierten Personen im Santa Clara County lebt und an Bord der MV Hondius gereist war, bevor sie das Schiff verließ, noch bevor der Ausbruch öffentlich bekannt wurde.

Zwei weitere Einwohner Kaliforniens, die ebenfalls Passagiere auf der Kreuzfahrt waren, befinden sich nun in einer Quarantäneeinrichtung des Bundes in Nebraska, nachdem sie am Wochenende auf den Kanarischen Inseln von Bord gegangen waren.

Die Überwachungsbemühungen wurden intensiviert, da internationale Behörden versuchen, mögliche Kontakte im Zusammenhang mit dem Ausbruch zurückzuverfolgen.

Exposition im Zusammenhang mit internationalem Flug

Ein vierter Fall betrifft einen Einwohner des Sacramento County, der das Kreuzfahrtschiff selbst nie betreten hat.

Beamte geben an, dass diese Person durch Kontakt mit einem infizierten Passagier während eines Fluges in Südafrika exponiert wurde.

Die Gesundheitsbehörden haben betont, dass alle vier Personen in diesem Stadium gesund und asymptomatisch bleiben, obwohl die medizinische Überwachung aufgrund der Ernsthaftigkeit von Hantavirus-Infektionen genau fortgesetzt wird.

Wachsende Aufmerksamkeit um die MV Hondius

Das niederländische Kreuzfahrtschiff hat nach Berichten über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch an Bord zunehmend internationale Aufmerksamkeit erregt.

Hantavirus wird typischerweise durch den Kontakt mit Nagerurin, -kot oder kontaminierten Staubpartikeln übertragen und nicht durch eine weit verbreitete Mensch-zu-Mensch-Übertragung.

Medizinische Experten betonen weiterhin, dass das öffentliche Risiko relativ gering bleibt, obwohl Ausbrüche in beengten Umgebungen wie Schiffen zusätzliche Besorgnis hervorrufen, da es zu längerem engem Kontakt zwischen Passagieren und Besatzung kommt.

Amerikanische Gesundheitsbeamte koordinieren nun mit Bundes- und internationalen Behörden, während die Bemühungen fortgesetzt werden, die Situation einzudämmen und Reisende zu überwachen, die möglicherweise mehrere Länder durchquert haben, bevor der Ausbruch vollständig verstanden wurde.