„Alle Freunde Putins sind entweder bereits im Himmel oder in der Hölle — wahrscheinlich in der Hölle — oder sitzen im Gefängnis“, sagte er.
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Erster Assad.
Dann Maduro.
Jetzt Ajatollah Khamenei.
Putins Freundeskreis rund um den Globus scheint zu schrumpfen, nachdem mehrere weitere Länder ebenfalls die Beziehungen zu dem Kremlführer abgebrochen haben.
Und obwohl Putin innenpolitisch weiterhin fest an der Macht bleibt, ist das Verschwinden mehrerer kremlnaher Staatschefs Teil eines größeren Trends.
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Ein Trend, bei dem Putins Autorität zunehmend auseinanderfällt.
Schwindende Verbündete
Im Gespräch über sich verändernde geopolitische Allianzen beim estnischen öffentlich-rechtlichen Sender ERR sagte Estlands Außenminister Margus Tsahkna, er glaube, dass die Gruppe der moskaufreundlichen Regime stetig kleiner werde.
Unter den Staatschefs, die einst enge Beziehungen zum Kreml unterhielten, sagte Tsahkna, einige seien „entweder schon im Himmel oder in der Hölle — wahrscheinlich in der Hölle — oder sitzen im Gefängnis“.
Er fügte hinzu, dass nur noch wenige Regierungen Russland verbunden seien. „Nordkorea bleibt; sagen wir auch China, vielleicht noch ein paar andere. Aber grundsätzlich ist der Punkt dieser Darstellung, ganz ohne Scherz, dass Putins Autorität auseinanderfällt“, sagte Tsahkna laut ERR.
Die Äußerungen des Ministers spiegeln eine wachsende Debatte in Europa über Russlands globalen Einfluss wider, während der Krieg in der Ukraine und andere internationale Spannungen anhalten.
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Mehrere politische Entwicklungen haben zuletzt Regierungen getroffen, die als moskaufreundlich galten.
In Venezuela wurde Nicolás Maduro aus dem Amt entfernt und wartet nun in einer Haftanstalt in New York auf seinen Prozess.
Am vergangenen Wochenende wurde Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, bei einem Luftangriff während militärischer Operationen getötet.
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Quellen: ERR, Reuters