Die ukrainische Kampagne gegen Russlands Schwarzmeerflotte stützt sich zunehmend auf Drohnen, um Marineziele weit entfernt von der Front anzugreifen.
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Jüngste Angriffe richteten sich gegen den russischen Marinestützpunkt in Noworossijsk, einen der wichtigsten Häfen Moskaus am Schwarzen Meer.
Neue Berichte deuten nun darauf hin, dass bei der groß angelegten Operation zusätzlicher Schaden verursacht wurde.
Berichten zufolge Schiffe getroffen
Die russische Fregatte Admiral Essen und ein Raketenpatrouillenboot der Molnija-Klasse wurden bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Hafen von Noworossijsk schwer beschädigt, wie aus Berichten hervorgeht.
OSINT-Analysten des Telegram-Kanals CyberBoroshno erklärten, dass bei dem Angriff die zentrale Aufbaustruktur der Fregatte getroffen wurde.
Quellen im ukrainischen Sicherheitsdienst sagten gegenüber Ukrainska Pravda, das Schiff „ist nicht mehr in der Lage, Kalibr-Raketen auf die Ukraine abzufeuern.“
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Wichtige Systeme beschädigt
Berichten zufolge wurden mehrere zentrale Kampfsysteme der Fregatte bei dem Angriff beschädigt.
Laut dem Kyiv Independent explodierten während des Angriffs Granatwerfer, die zur Ausbringung defensiver Gegenmaßnahmen eingesetzt werden.
Auch das elektronische Kampfsystem TK-25, das Radarstrahlung erkennt und Störsignale erzeugt, wurde Berichten zufolge beschädigt.
Weitere Ausrüstung, darunter das ZR-90 „Oreh“-Radar zur Raketenlenkung und das Fregat-M2M-Überwachungsradar zur weitreichenden Zielerfassung, wurde ebenfalls getroffen.
Patrouillenboot getroffen
Neben der Fregatte berichteten Analysten, dass auch ein Raketenpatrouillenboot der Molnija-Klasse bei demselben Angriff getroffen wurde.
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Der Schaden soll im Bereich des Hecks des Schiffes entstanden sein, wo sich die Antriebssysteme befinden.
Sollte sich dies bestätigen, könnte ein solcher Schaden die Einsatzfähigkeit des Bootes erheblich einschränken.
Großangelegte Drohnenoperation
Der Angriff war Teil einer großen ukrainischen Operation gegen den Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in Noworossijsk am 2. März.
Nach Angaben ukrainischer Behörden wurden etwa 200 Luft- und Seedrohnen eingesetzt, um den Marinehafen anzugreifen.
Kyjiw erklärte zuvor, dass bei der Operation fünf russische Schiffe beschädigt wurden, obwohl zunächst nur drei identifiziert wurden: der Minensucher Valentin Pikul und zwei Korvetten der Albatros-Klasse, Yeysk und Kasimov.
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Quellen: L’Independent, Ukrainska Pravda, Kyiv Independent