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Sportgigant in der Krise: Sportkette unter Zwangs

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Der australische Sporthändler Stateside Sport ist freiwillig unter Insolvenzverwaltung gegangen, da steigende Kosten und eine schwächere Konsumnachfrage den Einzelhandel weiterhin belasten.

Eine der größten Sporteinzelhandelsketten Australiens, Stateside Sport, ist freiwillig unter Insolvenzverwaltung gegangen. Die freiwillige Verwaltung wird als Versuch gesehen, das Unternehmen zu retten, berichtet 9News.

Antony Resnick und Henry Kwok von der Beratungsfirma DVT McLeods wurden am 22. Mai zu Insolvenzverwaltern ernannt.

Derzeit überprüfen sie die 31 Filialen des Unternehmens nach mehreren finanziellen Schwierigkeiten.

Das Unternehmen wurde 2017 gegründet und ist insbesondere bei jüngeren Konsumenten dafür bekannt, NBA-Trikots und NFL-Merchandise zu verkaufen.

Ungewisse Zukunft

Die neu ernannten Insolvenzverwalter nennen derzeit steigende Kosten, sinkende Konsumausgaben und stärkeren Wettbewerb als Gründe für die sich verschlechternde finanzielle Lage des Unternehmens.

Der tägliche Betrieb in den Filialen sowie online soll jedoch fortgesetzt werden.

„While we will be focusing on changes in its operations and retail footprint as a matter of urgency, for now it is business as usual and products will continue to be sold in-store and online“, sagte Insolvenzverwalter Antony Resnick.

Trotzdem bleibt laut 9News unklar, wie die langfristigen Überlebenschancen der Filialen aussehen.

Druck auf den Einzelhandel

Der Sanierungsplan in den kommenden Monaten wird daher entscheidend für die Zukunft der Kette sein.

Stateside Sport ist nicht das einzige Unternehmen, das den Druck im Einzelhandel zu spüren bekommt. Laut CBS News kämpfen mehrere große Einzelhandelsketten seit Jahren mit steigenden Kosten, sinkenden Konsumausgaben und veränderten Verbrauchergewohnheiten.

Die Sport- und Modebranche gehören zu den Bereichen, in denen Verbraucher ihre Ausgaben besonders schnell reduzieren.

Ketten wie Party City, Big Lots und Forever 21 haben infolge der wirtschaftlichen Entwicklung entweder Filialen geschlossen oder Insolvenzschutz beantragt.

Quellen: 9News, CBS News