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Trump lobt Mondbesatzung, während ungewöhnlicher Moment viral geht

Donald Trump
Lucas Parker / Shutterstock

Ein feierlicher Anruf von der Erde in den Weltraum nahm schnell eine unerwartete Wendung. Was als Würdigung eines historischen Moments gedacht war, führte stattdessen zu Online-Diskussionen und einer breiteren politischen Debatte.

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Der Austausch verdeutlichte sowohl Erfolge als auch Spannungen im amerikanischen Raumfahrtprogramm.

Historische Mission

Laut WP Tech sprach der ehemalige Präsident Donald Trump mit den Astronauten der Artemis-II-Mission, kurz nachdem ihr Raumschiff die Rückseite des Mondes passiert hatte.

Zur Besatzung gehörten Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover sowie die Missionsspezialisten Christina Koch und Jeremy Hansen.

„Sie haben Geschichte geschrieben und ganz Amerika wirklich stolz gemacht“, sagte Trump während des zwölfminütigen Gesprächs.

Ungewöhnlicher Moment

Das Gespräch erregte online Aufmerksamkeit, nachdem eine kurze Pause für einen unangenehmen Moment sorgte.

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Während Trump die Astronauten lobte, schienen diese durch ein schwebendes Mikrofon in der Kabine abgelenkt, das sich in der Schwerelosigkeit bewegte und wiederholt eingefangen werden musste.

An einem Punkt fragte Wiseman, ob die Verbindung unterbrochen worden sei, woraufhin Trump bestätigte, dass er weiterhin verbunden sei.

Lob und Bemerkungen

Während des Gesprächs bezeichnete Trump die Astronauten als „Pioniere der modernen Zeit“ und fragte nach ihren Erfahrungen, als der Kontakt zur Erde während des Mondvorbeiflugs unterbrochen war.

Er hob auch Hansens Rolle als kanadisches Besatzungsmitglied hervor, bezeichnete ihn als „Nachbarn“ und sprach über zukünftige Ambitionen für Missionen zum Mars.

„Sie haben viel Mut bei dem, was Sie tun. Sie sind brillant. Wir sind alle stolz auf Sie“, fügte Trump hinzu.

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Haushaltsdebatte

Über den viralen Moment hinaus lenkte das Gespräch die Aufmerksamkeit auf eine größere Frage rund um die Zukunft der NASA.

Wie Mashable berichtete, schlug das Weiße Haus kürzlich vor, das Gesamtbudget der NASA für 2027 um 23 Prozent zu kürzen, wobei die Wissenschaftsprogramme eine Reduzierung von nahezu 50 Prozent hinnehmen müssten.

Gleichzeitig würde die Finanzierung des Artemis-Programms steigen, einschließlich 8,5 Milliarden US-Dollar für Mondmissionen und Pläne für eine permanente Basis auf dem Mond.

Größere Fragen

Der Austausch wird inzwischen als mehr als nur ein symbolischer Meilenstein betrachtet.

Beobachter sagen, er spiegele eine grundlegende Spannung wider zwischen der Feier bemannter Raumfahrtleistungen und der Reduzierung von Investitionen in die wissenschaftliche Arbeit, die diese ermöglicht.

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Der Moment im Orbit mag kurz gewesen sein, doch die dadurch angestoßene Debatte dürfte anhalten.

Quellen: WP Tech, Mashable