US-Präsident Donald Trump hat sich offiziell hinter ein massives parteiübergreifendes Sanktionspaket gegen Russland gestellt und treibt die aggressive Gesetzgebung als bleibende Hommage an den verstorbenen Senator Lindsey Graham voran.
US-Präsident Donald Trump wird offiziell ein umfassendes, parteiübergreifendes Sanktionspaket gegen Russland unterstützen und signalisiert damit eine bemerkenswerte Wende in seiner Herangehensweise an außenpolitische Mandate.
Die seltene Unterstützung des Präsidenten erfolgt nur wenige Tage nach dem plötzlichen Tod von Senator Lindsey Graham, einem Republikaner aus South Carolina, der sich jahrelang vehement für härtere wirtschaftliche Strafen gegen Moskau eingesetzt hatte.
Vor seinem unerwarteten Tod hatten Graham und der demokratische Senator Richard Blumenthal eine vorläufige Einigung mit der Trump-Administration erzielt. Laut einem Bericht von United24 Media blieb die direkte Unterstützung des Präsidenten jedoch höchst ungewiss, da er strenge legislative Vorgaben normalerweise zugunsten exekutiver Spielräume kritisiert.
Festigung eines parteiübergreifenden legislativen Vermächtnisses
Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, bestätigte, dass das Weiße Haus in seinen letzten Tagen eng mit Graham zusammengearbeitet hatte, um die aggressive wirtschaftliche Maßnahme zum Abschluss zu bringen.
Thune äußerte sich sehr optimistisch über den bevorstehenden legislativen Weg des Gesetzes und merkte an, dass die erfolgreiche Verabschiedung des Pakets die ultimative Würdigung für die umfangreiche Karriere des verstorbenen Gesetzgebers darstellen würde. Er betonte, dass die Durchsetzung dieser Sanktionen allgemein als Grahams wichtigstes Vermächtnis angesehen wurde.
Senator Blumenthal arbeitet derzeit mit der Senatsführung zusammen, um den genauen Zeitplan für das Gesetz festzulegen, und sucht aktiv nach einem neuen republikanischen Co-Sponsor, um die Lücke zu füllen. Blumenthal beharrt darauf, dass ein schnelles Vorantreiben der Gesetzgebung genau das ist, was er und Graham an dem Wochenende vor seinem tragischen Tod besprochen hatten.
Zielrichtung auf Moskaus globale Energieexporte
Im Falle einer erfolgreichen Verabschiedung würde die vorgeschlagene Gesetzgebung der Regierung weitreichende neue Befugnisse erteilen, um Russlands wirtschaftliche Basis inmitten der anhaltenden, umfassenden Invasion der Ukraine aggressiv ins Visier zu nehmen.
Das Gesetz ermächtigt den Präsidenten ausdrücklich, strafend hohe Zölle auf Importe aus ausländischen Staaten zu erheben, die weiterhin russisches Öl, Uran und Erdgas kaufen.
Das Hauptziel besteht darin, Moskaus Fähigkeit zur Finanzierung seiner militärischen Operationen systematisch zu schwächen, indem ihm seine lukrativsten globalen Einnahmequellen abgeschnitten werden.
Graham verstarb im Alter von 71 Jahren nach kurzer, plötzlicher Krankheit, nur einen Tag nach Abschluss seines zehnten diplomatischen Besuchs in Kiew.
Nach seinem frühen Tod würdigten sowohl Präsident Trump als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich seine jahrzehntelange Pflichterfüllung und seine unerschütterliche Forderung nach stärkerer militärischer Unterstützung.